21.05.2025: Kreative Begegnungen ohne Grenzen
Jugendliche aus Polen und Deutschland entdecken künstlerische Horizonte
Der Mai 2025 stand ganz im Zeichen der Kunst, Inspiration und deutsch-polnischen Zusammenarbeit. Im Rahmen des Projekts „Kreative Horizonte – künstlerische Grenzregion“ fanden zwei Kunst-Pleinairs statt, bei denen Jugendliche aus Polen und Deutschland gemeinsam künstlerisch tätig wurden.
Am 7. Mai trafen sich die jungen Künstlerinnen und Künstler im malerischen Neuzelle, wo das Kloster und seine Umgebung einen idealen Raum für Konzentration und kreative Erkundung boten. Ausgestattet mit Bleistiften und Kameras hielten die Schülerinnen und Schüler Details der Architektur und die besondere Atmosphäre des Ortes fest. Am 21. Mai setzten die Teilnehmenden ihre künstlerische Reise im ruhigen Gębice fort. Die Stille des historischen Kirchengebäudes, das Zwitschern der Vögel und die umgebende Natur boten die perfekte Kulisse für grafische Arbeiten und Fotografien. Jeder Schatten, jeder Lichtstrahl und jede Struktur wurde zum Teil des künstlerischen Ausdrucks.
An beiden Pleinairs nahmen Schülerinnen und Schüler folgender Schulen teil: aus Polen die SP Nr. 3 Gubin, das LO Gubin, das ZSLiT Gubin sowie das ZSP Krosno Odrzańskie; aus Deutschland das Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium Forst, das Pestalozzi-Gymnasium Guben und das Freie Gymnasium im Stift Neuzelle. Das Projekt förderte nicht nur die künstlerischen Fähigkeiten der Jugendlichen, sondern stärkte auch die interkulturellen Beziehungen und das gemeinsame Entdecken des Kulturerbes der Grenzregion.
Den Abschluss des Projekts bildet eine Ausstellung, in der die während der beiden Pleinairs entstandenen Fotografien und Grafiken präsentiert werden. Zusätzlich entsteht ein Projektalbum, das diese besondere Zusammenarbeit dokumentiert.
Das Projekt wird im Rahmen des Kleinprojektefonds der Euroregion Spree–Neiße–Bober – Interreg VI A Programm Brandenburg–Polen 2021–2027 – mit Unterstützung der Europäischen Union gefördert.
Kuc






















Am 03.06.2024 fand an unserem Gymnasium der Tag der polnischen Sprache und Kultur statt, ein Ereignis, das sowohl bei allen Schülern und Schülerinnen großen Anklang fand. Die vielfältigen Stationen, die an diesem Tag angeboten wurden, boten eine Fülle von Informationen und Aktivitäten, die das Interesse und die Neugier der TeilnehmerInnen weckten.
Der Tag der polnischen Sprache und Kultur endete mit einer feierlichen Siegerehrung, bei der die GewinnerInnen der verschiedenen Wettbewerbe ausgezeichnet wurden. Die Freude und der Stolz der TeilnehmerInnen waren deutlich spürbar und rundeten den Tag perfekt ab. Auch das gemeinsame Tanzen aller TeilnehmerInnen auf dem Schulhof war ein besonderer Moment.
Zur Vorbereitung der Kommunal- und Europawahlen am 09. Juni sowie der schulinternen Juniorwahl des EU-Parlaments am 07. Juni haben wir in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft e.V. einen Projekttag im Jugendclub Comet durchgeführt. Interessierte Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe durften daran teilnehmen. Es war ein spannender Tag, an dem sich die Lernenden spielerisch in Form eines Planspiels zum fiktiven Ort „Otterfelde“ mit Kommunalpolitik auseinandergesetzt, Ideen diskutiert und abgestimmt haben. Neben reinen Fachinhalten wurde Vorwissen mithilfe eines Bingo-Spiels einbezogen sowie eine Podiumsdiskussion und ein Pub-Quiz zur Wiederholung und Vertiefung von Lerninhalten durchgeführt. Insgesamt war es ein schöner Tag mit vielen neuen Erkenntnissen. So kann ein Wahljahr gern beginnen.
Im Februar waren die Klasse 7.1, 7.2 und 7.3 zu einer Exkursion mit ihren Geschichtslehrern Herr Laugks und Herrn Heinrich. Das Thema der Exkursion war, wie Guben im Mittelalter ausgesehen hat. Das Projekt bestand aus vielen interessanten Fakten und Geschichten. Dies fand teils im Gubener Stadtmuseum statt, aber auch in der Bibliothek. Als erstes wurden wir belehrt und wurden dann in Gruppen eingeteilt. Zu Beginn hatten wir ein kleines Quiz zu den Kräutern und Lebensmitteln im Mittelalter, was wir gut meisterten. Daraufhin gingen wir mit unseren Gruppen zu den ersten Stationen, wie alte mittelalterliche Werkzeuge ausgesehen haben. Dann mussten wir das Wappen der jeweiligen Zünfte zuordnen und die dazugehörigen Werkzeuge zuordnen.
Die erste Station war geschafft und die erste Pause brach an. Die zweite Station war in der Bibliothek, wo wir uns mit der Geschichte von Jakob Wunschwitz beschäftigten. Die Geschichte werteten wir aus und es ging dann auch gleich weiter mit Basteln, wo wir ein kleinen Leder-Beutel machten, in den Kleingeld reinpasst. In der letzten Station haben wir intensiv über das alte Guben gesprochen. Das Wichtigste war aber die Erklärung unseres Stadtwappens, wofür man Vorwissen braucht, um es zu verstehen. Als wir dies dann abgeschlossen haben, hatten wir nochmals einen kleinen Test mit mittelalterlichen Sprichwörtern zu absolvieren. Anschließend verabschiedeten wir uns und gingen zur Schule zurück.