04.09.2023: Exkursion der 12. Klasse ins Schülerlabor der BTU

2023-11-29T13:55:52+01:005. September 2023|Tags: , , , |

Chemie ist das was knallt und stinkt, Physik ist das was nie gelingt
Ein aufregender und naturwissenschaftlicher Tag erwartete uns heute, als wir uns auf den Weg nach Cottbus machten, um das Schülerlabor der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) zu besuchen. Mit neugierigen Erwartungen und einer Prise Nervenkitzel fuhren wir los, um einen Blick hinter die Kulissen der Physik und Chemie zu werfen. Kaum vom Gubener Bahnhof gestartet, stieg das Interesse der Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe rasch. Zumal das Schülerlabor der BTU CottbusSenftenberg für seine faszinierenden und praxisnahen Experimente bekannt ist, um auch junge Köpfe für die Wissenschaft zu begeistern.
Bei unserer Ankunft wurden wir herzlich von Herrn Dr. Gutschker (Physik) und Herrn Dr. Kleinwächter (Chemie) empfangen, die uns erstmal einen Überblick über unseren Tag gaben und uns in die beiden Gruppen einteilten. Geplant waren zwei voneinander unabhängige Workshops in der Physik sowie in der Chemie, die jeweils 90 Minuten dauerten. In der Physik machte uns Dr. Gutschker mit dem PeltierElement vertraut, welches ein elektromagnetischer Wandler ist, der basierend auf dem PeltierEffekt bei Stromdurchfluss eine Temperaturdifferenz oder bei Temperaturdifferenz einen Stromfluss erzeugt. Aufgrund dessen kann dieses kleine Bauteil zum Kühlen oder Heizen verwendet werden. Beispielsweise brachten wir dadurch einen kleinen Motor zum Laufen, woran sich viele erfreuten. Im Workshop der Chemie hingegen stellten wir selbst Wunderkerzen her, welche am Ende des Tages, wie an Silvester, mit großer Freude angezündet wurden. Nebenbei beschäftigten wir uns damit, woraus eine Wunderkerze besteht und wie sich das Phänomen der sprühenden Funken erklären lässt.
Abgerundet wurde der Tag mit einem FlüssigstickstoffExperiment, wobei ein Supraleiter auf 200°C abgekühlt wurde, damit er seinen
elektrischen Widerstand verliert. Doch was dann kam, brachte jeden einzelnen zum Staunen! Genug abkühlt, begann der Supraleiter über aufgereihten Magneten zu schweben und überwand somit das magnetische Feld sowie die Gravitationskraft, fast wie Zauberei.
Alles in Allem war dies ein sehr schöner Tag, mit vielen, schönen Experimenten rund um den naturwissenschaftlichen Bereich. Ein großes Dankeschön gilt Frau Leppich und Frau Pache, die diese Exkursion möglich machten und uns begleiteten.
Max Flemming
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28.03.2023: Internationale Masterclasses Hands on Particle Physics – wir sind wieder dabei!

2023-12-01T11:05:23+01:0028. März 2023|Tags: , , , |

Der ALICE-Detektor am Cern

Schüler*innen aus unserem Hause nahmen bisher erfolgreich an Masterclasses in Guben, Berlin, Zeuthen und Genf teil. So waren sie den Neutrinos und den Myonen auf der Spur und erlebten ein bis vier Tage Forschung live. In diesem Schuljahr belegte Amelie Kommol die Masterclass ALICE digital und zeitgleich mit vielen Schülerinnen auf der ganzen Welt. Das ALICE- Experiment am Kernforschungsinstitut Cern untersucht durch Kollision von schweren Bleiatomen die Ursuppe unseres Universums in den ersten Mikrosekunden nach dem Urknall.

Vom 13. Februar 2023 bis 31. März 2023 werden weltweit über 13000 Schülerinnen und Schüler aus 60 Ländern an den Internationalen Forschungstagen 2023 teilnehmen. Aus unserer Schule waren am 28.3.23 Julia Müller, Leonard Grimm und Adrian Miechowiak am Erwin- Schödinger-Zentrum in Berlin dabei. Wir hoffen, dass sie für interessierte Schüler*innen im Nachhinein Informationen multiplizieren können.

Katrin Leppich vom Team MINT

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16.03.2023: Känguru der Mathematik

2023-12-01T11:13:28+01:0016. März 2023|Tags: , , |

Der Känguru-Wettbewerb

Weit über 800.000 Schüler_innen aus mehr als 11.000 Schulen sind angemeldet – wir sind mit 44 Schüler*innen dabei, die in der 5./6. Stunde in der Aula um Ergebnisse kämpfen.

Was ist das Känguru der Mathematik? Das ist:

  • ein mathematischer Multiple-Choice-Wettbewerb für über 6 Millionen Teilnehmer in mehr als 80 Ländern weltweit
  • ein Wettbewerb, der einmal jährlich am 3. Donnerstag im März in allen Teilnehmerländern gleichzeitig stattfindet und als freiwilliger Klausurwettbewerb an den Schulen unter Aufsicht geschrieben wird
  • eine Veranstaltung, die die mathematische Bildung in den Schulen unterstützen, die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik wecken und festigen und durch das Angebot an interessanten Aufgaben die selbstständige Arbeit und die Arbeit im Unterricht fördern soll
  • ein Einzelwettbewerb, bei dem in 75 Minuten je 30 Aufgaben in den Klassenstufen 7/8, 9/10 und 11–13 zu lösen sind
  • ein Wettbewerb mit großen Teilnehmerzahlen: in Deutschland sind sie von 184 im Jahr 1995 auf etwa 968.000 im Jahr 2019 gestiegen

In jedem Jahr bekommen alle Teilnehmer des Känguru-Wettbewerbs neben einer Urkunde mit der erreichten Punktzahl und einer Broschüre mit den Aufgaben, Lösungen und weiteren Knobeleien auch ein kleines Knobelspiel als sogenannten „Preis für alle”.

Quelle: https://www.mathe-kaenguru.de/, Stand 16.03.2023

Antoinette Eckert

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14.03.2023: Landesolympiade Physik

2023-12-01T11:14:22+01:0016. März 2023|Tags: , , |

Landesolympiade Physik – wir kommen weiter!

Im September/ Oktober haben die Schüler*innen Julia Müller aus Kl. 12, Bana Shehadeh und John-Pepe Jendrejewski aus Kl. 8 und Leonard Grimm aus Kl. 10 erfolgreich an der 1. Runde dieser Olympiade teilgenommen.

Wir gratulieren euch recht herzlich und freuen uns, dass sich Julia Müller für die 2. Runde am 14.03.2023 qualifizieren konnte. Dafür wünschen wir viel Erfolg!

Team MINT

[Anm.: Der Wettbewerb wird vom Brandenburgischer Landesverein zur Förderung mathematisch – naturwissenschaftlich – technisch interessierter Schüler e.V. ausgerichtet.]

 

 

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25.02.2023: Länderfinale „Jugend präsentiert“ wartet auf Amelie Kommol

2023-12-01T11:17:51+01:0028. Februar 2023|Tags: , , |

Die Schülerin Amelie Kommol des Pestalozzi-Gymnasiums Guben qualifizierte sich für Länderfinale von „Jugend präsentiert“

Guben, 25.2.2023: Amelie Kommol, Schülerin der 11. Jahrgangsstufe, überzeugte die „Jugend präsentiert“-Jury mit ihrer Präsentation zu einem naturwissenschaftlich-mathematischen Thema  und schaffte es so in eines von neun Länderfinalen. Beworben hatte sie sich mit einem Video ihrer Präsentation.

In der Wettbewerbsrunde 2023 werden acht Länderfinale in Präsenz und ein Länderfinale digital, für Schülerinnen und Schüler von Deutschen Auslandsschulen, ausgerichtet. Bei vor Ort stattfindenden Länderfinalen halten die Schülerinnen und Schüler ihre Präsentation live vor einer Jury aus Lehrkräften sowie Rhetorik-Expertinnen und -Experten. Die Herausforderung bei den Länderfinalen ist, das eigene Präsentationsthema in sechs Minuten mit ausschließlich digitalen Medien zu präsentieren

Bei den Länderfinalen nehmen alle Teilnehmenden zudem an Präsentationstrainings teil. Rhetorik-Expertinnen und -Experten des Seminars für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen bereiten die Schülerinnen und Schüler nicht nur auf das Präsentieren im Wettbewerb vor, sondern fördern allgemein die Präsentationskompetenz der Jugendlichen. Wer den Einzug in das Bundesfinale geschafft hat, wird auf der Webseite von „Jugend präsentiert“: www.jugend-praesentiert.de verkündet.

In der ersten Runde des Präsentationswettbewerbs 2022/23 haben knapp 8.500 Schülerinnen und Schüler teilgenommen und sich damit für die Länderfinale beworben.

Präsentationsakademie und Bundesfinale
Wer im Länderfinale seine Chance nutzt, qualifiziert sich nicht nur für das Bundesfinale, sondern erhält auch eine Einladung zur „Jugend präsentiert“-Präsentationsakademie. Dort erwartet die Teilnehmenden ein professionelles Präsentationstraining, das die Schülerinnen und Schüler fit für das große Finale macht und ihnen die Möglichkeit gibt, ihre Präsentationskompetenz über den Wettbewerb hinaus zu erweitern. Daneben dürfen sich die Schülerinnen und Schüler auf ein spannendes Rahmenprogramm freuen. Das Bundesfinale findet am 17. September 2023 in Berlin statt.

Die Initiative „Jugend präsentiert“

„Jugend präsentiert“ ist eine bundesweite Bildungsinitiative der Klaus Tschira Stiftung, Heidelberg, in Kooperation mit Wissenschaft im Dialog, Berlin. Die Initiative wurde 2011 mit dem Ziel ins Leben gerufen, die Präsentationskompetenz und das Verständnis von naturwissenschaftlich-mathematischen Themen in der Schule zu fördern. Der bundesweite Präsentationswettbewerb wird jährlich ausgerichtet.

Team MINT des Pestalozzi-Gymnasiums

 

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13.12.2022: Spektrums-Fahrt Jg. 10/ Wycieczka 10 klasy do Spektrum Berlin

2023-12-01T11:23:44+01:0013. Dezember 2022|Tags: , , , |

Foucault’sches Pendel/ Wahadło Foucaulta

13.12.2022: Spektrum 

Am 13.12.2022 besuchten wir, die 10. Jahrgangsstufe des Pestalozzi Gymnasiums Guben, das Science Center und das Technikmuseum in Berlin. Als wir am späten Morgen, gegen 10:30 Uhr ankamen, wurden wir freundlich begrüßt. Während des 4-stündigen Aufenthalts konnten wir uns in den Bereichen Visuelle Wahrnehmung, Akustik, Mechanik, Elektrizität, Optik, Spiegelsaal, Radioaktivität und Nachrichtentechnik selbständig weiterbilden. Die Weiterbildung erfolgte mit Modellen und Experimenten, die wir selbst durchführen konnten. Auch für die Verpflegung wurde gut gesorgt durch 2 Bistros mit vielfältiger Auswahl. Der Grund für unseren Besuch im Science Center war die Zufriedenheit der vorherigen Jahrgangsstufe 10 sowie der diesjährige Unterrichtsstoff, der uns auf die nächsten Jahre vorbereitet.

Falls wir mit unserem Artikel euer Interesse wecken konnten, könnt ihr gerne das Science Center Berlin von Dienstag bis Freitag 09:00- 17:30 Uhr und am Samstag und Sonntag von 10:00Uhr- 18:00Uhr besuchen. Der Besuch lohnt sich!

13 grudnia 2022 r. my, 10-klasiści Pestalozzi Gymnasium Guben, odwiedziliśmy Centrum Nauki i Muzeum Techniki w Berlinie. Kiedy przyjechaliśmy późnym rankiem, około 10:30, zostaliśmy ciepło przywitani. Podczas 4-godzinnego pobytu mogliśmy dalej kształcić się w obszarach percepcji wzrokowej, akustyki, mechaniki, elektryczności, optyki, sali luster, radioaktywności i inżynierii komunikacyjnej. Dalsze szkolenie odbywało się na modelach i eksperymentach, które mogliśmy sami przeprowadzić. O catering zadbały również 2 bistro z urozmaiconym wyborem. Powodem naszej wizyty w Centrum Nauki była satysfakcja z poprzedniego roku 10 oraz tegorocznego programu nauczania, który przygotowuje nas na kolejne lata.

Jeśli udało nam się wzbudzić Państwa zainteresowanie naszym artykułem, zapraszamy do Centrum Nauki Berlin od wtorku do piątku w godzinach 09:00-17:30 oraz w sobotę i niedzielę w godzinach 10:00-18:00. Wizyta jest tego warta!

Jenna Quaisser, Eva Waske, Emilia Döbler, Wiktoria Wojnowska (10/2)

 

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Wir haben den 1. Platz in der Science-Olympiade im Land

2023-12-01T11:30:26+01:0012. November 2022|Tags: , , |

„Wir haben den ersten Platz in der Science-Olympiade im Land“ verkündet meine Biologie-Kollegin, Frau Tatomir, am Freitag, den 11.11.2022 im Lehrerzimmer stolz. Wer sind „wir“ und wann haben wir das wie geschafft und was bedeutet das für uns?

„Wir“? – Das sind in erster Linie Marie Nitsche aus dem 11. Jahrgang und ihre Betreuerin, Frau Tatomir, wobei die Schule als „Möglichmacherin“ auch ihren Beitrag geleistet hat.

Wann und Wie? – Marie hat in den Sommerferien vier vorgegebene, komplexe Aufgaben ausgearbeitet. Wer einen Eindruck vom hohen Anspruch dieser Aufgaben gewinnen möchte, findet sie auf https://www.scienceolympiaden.de/ibo/ibo-internationale-biologie-olympiade/aktuelle-runde (Stand 12.11.2022). Frau Tatomir hat Maries Arbeiten abschließend begutachtet und eingereicht. „Die Aufgaben hat sie ganz allein gemacht.“ erklärt die zweisprachige (dt./ poln.) Naturwissenschaftlerin voller Anerkennung – die Regeln des Fairplay sind ihr eine Selbstverständlichkeit.

Was bedeutet das nun? – Die Aufgaben gehörten zur 1. Auswahlrunde zur 34. Internationalen BiologieOlympiade (IBO), deren Endrunde 2023 in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate, stattfinden wird. Bundesweit haben 1192 junge Menschen an der Auswahl für das deutsche Team teilgenommen, von denen sich 533 für die zweite Runde qualifizierten. Marie konnte sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene den 1. Platz erringen. Neben der Qualifikation zur zweiten Runde erhält sie eine Teilnahmeurkunde sowie einen persönlichen Leistungsbogen. Schon bald wird Marie in einer zweistündigen Klausur (in Einzelarbeit) ihre Fähigkeiten weiterhin unter Beweis stellen, um dann vielleicht zu den 45 Schüler_innen zu gehören, von denen in Kiel wiederum 10 für das deutsche Team ausgewählt werden, das 2023 nach Dubai fährt. „Das öffnet Türen für verschiedene Universitäten und Praktika, auch im Ausland“ ergänzt Frau Tatomir und ich erlebe dabei einen der magischen Momente, in denen man wieder weiß, warum man „damals“ Lehrkraft werden wollte.

Was sagt Marie selbst? – Ein Genie mag man sich so vorstellen, dass man es im ersten Moment erkennt. Doch dass Marie auch sportlich und sehr musikalisch ist, wird im Lehrerzimmer erst wieder einmal deutlich, als verschiedene Lehrkräfte ihre Talente zusammentragen. Spricht man Marie auf dem Schulhof auf ihre Erfolge an, wirkt sie bescheiden und lächelt zurückhaltend. So ist es ihre Schwester Paula (11. Jg.), die erklärt, dass Marie von sich aus ungeahnte Kräfte entwickelt, wenn sie sich etwas vornimmt. Nicht nur J. H. Pestalozzi, unser Namensgeber, sähe das mit Entzücken und würde sich fragen, wie es wohl weitergeht – sowohl bei der Olympiade als auch in Maries Lebenslauf.

Große Anerkennung und herzlicher Dank gelten Marie und Frau Tatomir für die zusätzliche Mühen: Einerseits der Fachlehrerin, dass sie ihre Schülerin gefördert und motiviert hat, andererseits aber auch der Schülerin, die ebenso vorbildlich zeigt, dass sich Einsatz lohnt. Beide können damit weitere Menschen in ihrer Entwicklung und Entfaltung bestärken, Schüler_innen wie Lehrkräfte. Das fände ich jedenfalls schön.

Wir, damit meine ich nun Lehrkräfte und Mitschüler_innen, wünschen Marie weiterhin viel Erfolg und Frau Tatomir weiterhin Schüler_innen, die Interesse über den Unterricht hinaus zeigen.

Antoinette Eckert nach einer Zuarbeit durch P. Tatomir

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