Kultur

29.05.2026: Deutsch-polnischer Song bringt gelebte Nachbarschaft auf die Bühne

2026-06-16T22:55:36+02:0016. Juni 2026|Tags: , , , , , , , , |

Schülerinnen und Schüler des Pestalozzi-Gymnasiums gestalten musikalisches Zeichen für Zusammenhalt

Mit einem selbst geschriebenen deutsch-polnischen Song setzt unsere Band, das Pestalozzi-Projekt, beim Gubener Stadtfest ein besonderes Zeichen für Freundschaft, Zusammenhalt und das grenzüberschreitende Miteinander in der Region. In den Wochen vor dem Auftritt arbeiteten die Jugendlichen gemeinsam mit Musiklehrer Benjamin Böhm und Schulsozialarbeiterin Melanie Noak intensiv an ihrem Projekt. Entstanden ist ein Lied, das von Freundschaften über die Grenze hinweg, gemeinsamen Erlebnissen und dem Alltag junger Menschen in Guben und Gubin erzählt.

Dabei wurde deutlich, wie selbstverständlich das deutsch-polnische Miteinander für viele Jugendliche inzwischen ist. Ob in der Schule, bei Freizeitaktivitäten oder bei Begegnungen in beiden Städten, Freundschaften entstehen unabhängig von Herkunft oder Sprache. Die Schülerinnen und Schüler betonten, dass oft schon wenige Wörter oder ein einfaches „Hallo“ ausreichen, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

Unterstützt wurde der Auftritt von einem kleinen Chor, in dem weitere Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer unseres Gymnasiums mitwirkten. Neben dem eigenen Song präsentierte die Gruppe auch bekannte Lieder zum Mitsingen und sorgte damit für eine besondere Atmosphäre auf dem Stadtfest.

KAS

Wir bedanken uns bei Heike Reiß von der Lausitzer Rundschau für die Bereitstellung des Bildes.

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21.04.2026: Tag der polnischen Sprache und Kultur // Dzień Kultury i Języka Polskiego

2026-07-05T21:38:59+02:0030. April 2026|Tags: , , , , , , , , , |

Tag der polnischen Kultur und Sprache am Pestalozzi-Gymnasium Guben

Am 21.04.2026 fand an unserer Schule der Tag der polnischen Kultur und Sprache statt. Die polnischen Schülerinnen und Schüler hatten viele interessante Präsentationen zur polnischen Sprache und Kultur vorbereitet. Die Besucher konnten mehr über Themen wie „Polnisch für Anfänger“, traditionelle polnische Gerichte sowie bekannte polnische Persönlichkeiten erfahren. An der sechsten Station hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, gemeinsam zu tanzen. Alle Präsentationen wurden von den Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen sowie von den Lernenden des Leistungskurses Polnisch vorbereitet. Die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen aus dem DaF-Kurs begleiteten die Gäste durch die einzelnen Stationen. An der Veranstaltung nahmen außerdem Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschulen aus Zielona Góra und Gubin teil. Nach Abschluss der Präsentationen versammelten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor der Schule. Gemeinsam tanzten wir die „Belgijka“ und die „Anne-Marie-Polka“. Anschließend sangen wir die „Ode an die Freude“, die Hymne der Europäischen Union. Die Schülerinnen und Schüler, die bei den Wettbewerben und Aufgaben an den einzelnen Stationen die meisten Punkte gesammelt hatten, erhielten Preise. Der Tag der polnischen Kultur und Sprache wird alle zwei Jahre organisiert. Die Ideengeber und Hauptorganisatoren dieser Veranstaltung sind unsere Polnischlehrkräfte Aleksandra Kuc-Pilarska und Thomas Laugks. Dank ihres Engagements und ihrer Arbeit ist diese Veranstaltung stets eine interessante und wertvolle Erfahrung für alle Beteiligten. Die Organisation dieser Veranstaltung wäre ohne die finanzielle Unterstützung der Euroregion nicht möglich gewesen, wofür wir uns herzlich bedanken.

Dzień Kultury i Języka Polskiego w Liceum im. Pestalozziego w Guben

Dnia 21.04.2026 w naszej szkole odbył się Dzień Kultury i Języka Polskiego. Polscy uczniowie przygotowali wiele interesujących prezentacji dotyczących języka oraz kultury Polski. Można było dowiedzieć się więcej na temat takich zagadnień jak Polski dla początkujących, tradycyjne polskie potrawy oraz znane polskie osobistości. Na szóstej stacji uczestnicy mieli okazję wspólnie tańczyć. Wszystkie prezentacje zostały przygotowane przez uczniów klas 10 oraz uczniów uczęszczających na kurs rozszerzony języka polskiego (Leistungskurs). Uczniowie klas 9 z kursu DaF oprowadzali gości po poszczególnych stacjach. W wydarzeniu uczestniczyli również uczniowie szkół partnerskich z Zielonej Góry i Gubina. Po zakończeniu prezentacji wszyscy uczestnicy zgromadzili się przed szkołą. Wspólnie zatańczyliśmy belgijkę oraz Anne-Marie-Polkę. Następnie zaśpiewaliśmy „Odę do radości” będącą hymnem Unii Europejskiej. Uczniowie, którzy podczas konkurencji i zadań na poszczególnych stacjach zdobyli największą liczbę punktów, otrzymali nagrody. Dzień Kultury i Języka Polskiego organizowany jest co dwa lata. Pomysłodawcami oraz głównymi organizatorami tego wydarzenia są nasi nauczyciele języka polskiego – Aleksandra Kuc-Pilarska i Thomas Laugks. Dzięki ich zaangażowaniu i pracy wydarzenie to jest zawsze ciekawym i wartościowym doświadczeniem dla wszystkich uczestników. Organizacja tego wydarzenia nie byłaby możliwa bez finansowego wsparcia Euroregionu, za które bardzo dziękujemy.

KUC

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23.03.26: “Hans trifft Niki” – Kreative Schülerausstellung in der Stadtbibliothek Guben

2026-04-17T16:24:26+02:0024. März 2026|Tags: , , , , , , |

In Guben gips Kunst

Ende März eröffnete das Pestalozzi‑Gymnasium Guben feierlich die Ausstellung „Hans trifft Niki“. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 zeigen dort abstrakte Skulpturen, die von Hans Arps organisch‑abstrakter Formensprache inspiriert sind. Eine Gruppe hat diese Formen mit bunten, verspielten Elementen im Stil von Niki de Saint Phalle kombiniert.

Die Werke sind ab sofort in der Stadtbibliothek zu sehen. Besucherinnen und Besucher können die Skulpturen auch käuflich erwerben: Der Erlös geht an den Förderverein des Pestalozzi‑Gymnasiums und unterstützt künftige Schulprojekte.

Die Ausstellung „Hans trifft Niki“ bietet somit nicht nur einen inspirierenden Einblick in die kreative Arbeit der Schülerinnen und Schüler, sondern verbindet Kunstgenuss mit einem guten Zweck.

KAS

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27.02.26: Gubener Kammermusiktrio am Pestalozzi-Gymnasium

2026-06-11T14:20:18+02:001. März 2026|Tags: , , , , |

Bunter Kammermusikabend begeistert die Schulgemeinschaft

Voller Saal, große Musik: Am 27.02.2026 füllte das „Gubener Kammertrio“ unsere Aula bis auf den letzten Platz – so sehr, dass noch zusätzliche Stühle hereingebracht werden mussten. Die lebendige Kammermusik entfaltete ihren Reiz zwischen zarten lyrischen Momenten und energiegeladenen Passagen und zog Schülerinnen und Schüler ebenso in den Bann wie gereifte Musikfreundinnen und Musikfreunde. Am Flügel saß unser ehemaliger Schüler Maximilien Schwarze, der jüngst seine Prüfung an den Tasten bestanden hatte. Er begleitete die Violinistin Selina Werner, auch eine ehemalige Schülerin, und seine Lebensgefährtin am Cello.
Ein besonderes Highlight: Höraufgaben, die an den Musikunterricht der vergangenen Wochen anknüpften. So konnten die jungen und junggebliebenen Zuhörerinnen und Zuhörer gezielt auf klangliche Schwerpunkte achten.
Am Ende stand tosender Applaus für die ausdrucksstarken Interpretationen und die besondere Atmosphäre des Abends. Ein herzliches Dankeschön gilt dem Ensemble und allen Beteiligten, die diesen bunten Kammermusikabend möglich gemacht haben. Bereits jetzt ist die Vorfreude auf weitere Konzerte groß.

ECK

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26.11.2025: Rotary Club Guben zeichnet auch Schülerinnen und Schüler des PGG aus

2025-12-08T09:14:31+01:008. Dezember 2025|Tags: , , , , , , |

Rotary Club Guben zeichnet herausragendes Schülerengagement aus

Der Rotary Club Guben hat in diesem Jahr erstmals einen Preis für gesellschaftliches Engagement an Schülerinnen und Schüler der Schulen in Guben und Grano verliehen. Ausgezeichnet wurden Projekte, die das gesellschaftliche Miteinander stärken, das Klima in der Stadt positiv beeinflussen und Wirkung über den schulischen Rahmen hinaus entfalten.

Ein solches Projekt gelang dem Kunstkurs der Jahrgangsstufe 12 mit seiner Vernissage und Kunstausstellung, die im September im ehemaligen Filmtheater „Friedensgrenze“ stattfand. Die Veranstaltung verband Unterricht und Öffentlichkeit auf besondere Weise: Sie brachte zahlreiche Akteurinnen und Akteure aus Schule und Stadt zusammen, bereicherte das kulturelle Leben Gubens und leistete einen wertvollen Beitrag zum gemeinschaftlichen Erleben.

Für ihr außergewöhnliches Engagement in diesem Zusammenhang wurden Rafael J.G., Hanna H., Weronika M. und Lieselotte S. vom Rotary Club Guben geehrt. Auch wir gratulieren den Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung.

SCHL

 

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15. – 19.09.25: Kunst zum Auftakt des Schuljahres

2025-11-25T18:38:44+01:0025. November 2025|Tags: , , , , |

Kunst aus der Penne – versteckte Talente an unserer Schule

Vom 15. bis 19. September 2025 hatten die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Guben die Gelegenheit, unsere Kunstausstellung „Kunst aus der Penne“ in der „Friedensgrenze“ zu besuchen. Die Ausstellung zeigte eindrucksvoll, wie kreativ die Schülerinnen und Schüler des Pestalozzi-Gymnasiums Guben sind.

Der feierliche Auftakt fand am Montag, den 15. September, im Rahmen einer stimmungsvollen Vernissage statt. Das abwechslungsreiche Programm umfasste Grußworte des Gastgebers und des Bürgermeisters sowie ein Schülerinterview über die Hintergründe der Ausstellung. Durch die Vernissage führte Frau Benthin als Moderatorin. Szenisch dargestellte literarische Beiträge der Klassen 9/2 und 10/2 sowie musikalische Darbietungen des Musik-Grundkurses 12 unter der Leitung von Herrn Böhm rundeten das Programm ab.

Ein besonderer Höhepunkt am Ende der Vernissage war die Scheckübergabe der beim Sponsorenlauf gesammelten Gelder an die Heilsarmee, das Ronald-McDonald-Haus sowie die Elterninitiative für krebskranke Kinder.

An den folgenden Ausstellungstagen konnten Interessierte täglich von 14 bis 18 Uhr die Werke besichtigen und an geführten Rundgängen teilnehmen. Gleichzeitig wurden die Besucherinnen und Besucher mit Kaffee und Kuchen verwöhnt.

Die Ausstellung präsentierte vielfältige Ergebnisse aus dem Kunstunterricht der Jahrgangsstufe 11 bei Frau Groger, darunter Impressionismus, Kuli-Grafiken, Kubismus, Fotoübermalungen und Land-Art. Unterstützung erhielten die Schülerinnen und Schüler von Frau Brauner sowie den Klassenstufen 7 bis 10, die mit eigenen Arbeiten – unter anderem Agamographen, Türklopfern, Skizzenbüchern und Tiny Houses – zur Vielfalt der Ausstellung beitrugen.

Ein Glücksfall war auch der Ausstellungsort selbst: Die Friedensgrenze bot den Kunstwerken eine besondere Atmosphäre und verlieh der Präsentation einen einzigartigen Rahmen.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die dieses Projekt möglich gemacht haben!

Rafael G., Schüler der Jgst. 12

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21.05.2025: Kreative Begegnungen ohne Grenzen

2025-07-10T15:40:16+02:0010. Juli 2025|Tags: , , , , , , , |

Jugendliche aus Polen und Deutschland entdecken künstlerische Horizonte

Der Mai 2025 stand ganz im Zeichen der Kunst, Inspiration und deutsch-polnischen Zusammenarbeit. Im Rahmen des Projekts „Kreative Horizonte – künstlerische Grenzregion“ fanden zwei Kunst-Pleinairs statt, bei denen Jugendliche aus Polen und Deutschland gemeinsam künstlerisch tätig wurden.

Am 7. Mai trafen sich die jungen Künstlerinnen und Künstler im malerischen Neuzelle, wo das Kloster und seine Umgebung einen idealen Raum für Konzentration und kreative Erkundung boten. Ausgestattet mit Bleistiften und Kameras hielten die Schülerinnen und Schüler Details der Architektur und die besondere Atmosphäre des Ortes fest. Am 21. Mai setzten die Teilnehmenden ihre künstlerische Reise im ruhigen Gębice fort. Die Stille des historischen Kirchengebäudes, das Zwitschern der Vögel und die umgebende Natur boten die perfekte Kulisse für grafische Arbeiten und Fotografien. Jeder Schatten, jeder Lichtstrahl und jede Struktur wurde zum Teil des künstlerischen Ausdrucks.

An beiden Pleinairs nahmen Schülerinnen und Schüler folgender Schulen teil: aus Polen die SP Nr. 3 Gubin, das LO Gubin, das ZSLiT Gubin sowie das ZSP Krosno Odrzańskie; aus Deutschland das Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium Forst, das Pestalozzi-Gymnasium Guben und das Freie Gymnasium im Stift Neuzelle. Das Projekt förderte nicht nur die künstlerischen Fähigkeiten der Jugendlichen, sondern stärkte auch die interkulturellen Beziehungen und das gemeinsame Entdecken des Kulturerbes der Grenzregion.

Den Abschluss des Projekts bildet eine Ausstellung, in der die während der beiden Pleinairs entstandenen Fotografien und Grafiken präsentiert werden. Zusätzlich entsteht ein Projektalbum, das diese besondere Zusammenarbeit dokumentiert.

Das Projekt wird im Rahmen des Kleinprojektefonds der Euroregion Spree–Neiße–Bober – Interreg VI A Programm Brandenburg–Polen 2021–2027 – mit Unterstützung der Europäischen Union gefördert.

Kuc

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04.12.2024: Alice (Pop Opera) im Staatstheater Cottbus

2025-01-29T10:22:06+01:006. Dezember 2024|Tags: , |

Laut, leise, alles dazwischen – die Welt der Musik

„Aber alles ist heute so sonderbar.“

Am 04.12.2024 waren einige Schüler der 11. und 12. Jahrgangsstufe des Pestalozzi-Gymnasiums Guben herzlich eingeladen, um sich die Pop Opera „Alice“ im Staatstheater Cottbus anzuschauen. Als Begleitpersonen betreuten die Lehrer Herr Böhm und Herr Buttig die Schulgruppe. Das Stück begann um 19.30 Uhr im Großen Haus und hatte eine Länge von ca. 110min. Zuvor konnten sich die Schüler die Werkeinführung des Stückes anhören, um schon leichte und kleine Gedankengänge entwerfen zu können.

Für diese Rezension des Stückes wird der 12.-Klässler Pascal Lux uns seine Gedanken für die Zeitschrift “100 Dezibel” übermitteln. Wir, das Redaktionsteam, werden aus seiner Perspektive schreiben, sodass so viel Emotionen wie möglich übertragen werden können.

Ich, der sehr selten zu kulturellen Veranstaltungen wie Theateraufführungen gehe, war sehr begeistert und erstaunt von dem, was ich gesehen habe. Als wir im Zug saßen, haben wir uns nur sehr kurz über das Bevorstehende unterhalten. Mein Freund Moritz meinte, es wird sehr atemberaubend und cool werden. Da dachte ich mir schon, das kann doch gar nicht so großartig werden. Doch zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich aber getäuscht. Zunächst hatten wir noch Zeit und konnten uns noch ein wenig am Cottbusser Hauptbahnhof aufhalten. Auf dem Weg zum Staatstheater, stieg meine Aufregung und ich war gespannt, was mich in den nächsten Stunden erwarten würde. Als wir dann anschließend das Gebäude betreten haben, konnte ich nicht glauben, was ich da gesehen habe. Große Treppen, helle weiße Räume und Skulpturen, die in den Stein gemeißelt wurden. Wir verweilten noch 15 Minuten im Foyer und konnten uns dabei noch ein wenig ausruhen und die Eindrücke des Gebäudes auf uns wirken lassen. Ca. eine halbe Stunde vor dem Beginn des Stückes, konnten wir uns eine Werkseinführung anhören, die sehr spannend war. Dieses haben wir aber am Anfang erstmal nicht gefunden, da wir uns im prächtigen Gebäude verirrt hatten.

Erster Eindruck

Als die Einführung des Stückes vorbei war, konnten wir endlich in den Saal. Dieser war sehr groß, gut beleuchtet und atemberaubend. Es gab sehr viele Stühle und insgesamt drei Etagen, wo interessierte Menschen sitzen konnten. Unsere Gruppe hatte in der ersten Etage mittig Platz genommen. Von dort aus, konnte man später das Werk gut verfolgen. Pünktlich um 19.30 Uhr begann das Schauspiel. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon sehr beeindruckt und wusste, mich erwartet jetzt eine verblüffende Vorstellung.

Die Handlung

Der Moment kam endlich und der Raum wurde dunkel. Alice, die Hauptcharakterin, trat auf die Bühne und erzählte, dass alles für sie neu war und wunderte sich, wo sie sei. Im weiteren Verlauf lernte sie aber mehrere Figuren, wie z.B. Grinsekatze oder Hutmacher, kennen. Dadurch, dass ich die Geschichte „Alice“ zuvor noch nie gesehen habe bzw. mich damit beschäftigt habe, war es für mich sehr schwierig einen roten Faden im Stück zu finden. Für mich war es trotzdem unterhaltsam, weil ich manche Stellen sehr lustig fand und gelacht habe. Ebenfalls erstaunte mich die Konstruktion, auf die das Schauspiel vorgetragen worden war. Die hintere runde Platte konnte sich sogar drehen. Das brachte ein besonderen Effekt in den Raum, als ob die Darsteller wirklich in der Handlung laufen. Im Wesentlichen fand ich das Vorgetragene sehr gut, weil man auch ohne Vorkenntnisse, leichte Linien und Folgen sehen konnte.

Die Kostüme

Jetzt möchte ich noch ein wenig auf die Kostüme der Darsteller ein Auge nehmen. Kurz gesagt: Wow, einfach wow. Die Szenenkleidung war perfekt getroffen. Ausgefallen, detailreich, monochrom und prunkvoll. Dabei gefiel mir das Outfit der Grinsekatze sehr. Das geschminkte Gesicht passte super zu dem gespielten Charakter. Zusätzlich war das Oberteil schwarz-weiß gestreift und die Hose kariert, was auch optisch sehr großartig aussah. Bei den ganzen Kostümen ist mir aber immer eine Verkleidung besonders aufgefallen. Alice, die Hauptrolle, trug am Anfang ein blaues Oberteil, während alle anderen Rollen ein monoton – farbiges trugen. Am Ende hatte Alice dann noch ein großes pinkes Kleid mit der Aufschrift „WHAT YOU WAITING FOR“  an. Im Großen und Ganzen haben mir die Kostüme sehr gefallen und diese haben sehr gut zur Handlung gepasst.

Natürlich lebte das Werk größtenteils durch die Musik, welche die Handlungen des Stückes untermauerte. Als direkt am Anfang gesungen und instrumentiert wurde, war ich sehr baff. Die Musik wurde durch den ganzen Raum getragen und nahm uns Publikum direkt in die Handlung mit. Es gab hierbei zwei Arten, wie die Musik gespielt wurde.

Bei der einen Art, gab es zwei Musiker, die ein paar Mal alleinige Parts hatten. Diese zwei Künstler waren verteilt auf zwei Seiten, einer links und einer rechts. Beide haben einen sehr guten Job geleistet und ich war erstaunt, wie solch etwas, die Handlung widerspiegeln und beeinflussen kann.

Bei der anderen Art, wurde sehr viel gesungen. In Abständen von bestimmt ca. 15 bis 20 min wurde immer ein kleines musikalisches Stück performt. Hierbei war erstaunlich, dass oft auf Englisch gesungen wurde. Das brachte am Anfang ein bisschen Verwirrung bei mir in den Kopf, aber dann habe ich schnell gesehen, dass es über der Bühne eine Leiste mit den Untertiteln gegeben hatte. Dies fande ich hervorragend und qualitativ hochwertig.

Schlusswort

Zusammenfassend hat mir der Besuch im Staatstheater Cottbus sehr gefallen, da ich viele neue Eindrücke erfahren habe und auch eine Menge gesehen habe. Da ich ja am Anfang den Eindruck hatte, es würde mir nicht gefallen, kann ich jetzt das Gegenteil sagen. JA, es hat mir gefallen. Mich haben die Künstler mit ihren Künsten des Schauspiels beeindruckt und fasziniert. Die Atmosphäre im Vorstellungsraum, kombiniert mit der professionellen Durchführung, trugen dazu bei, dass der Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde. Wer sich für spannende und qualitativ hochwertige Werke interessiert, der sollte unbedingt mal ein Blick in dieses Theater nehmen. Für meinen Teil bin ich jetzt jedenfalls schlauer. Dadurch denke ich, dass man nicht immer mit einer negativen Einstellung zu solch einem Besuch gehen sollte.

Pascal Lux, Grundkurs Musik

 

„Ich verändere mich die ganze Zeit. (…) Ich bin nicht ich selbst. Es ist sehr verwirrend.“

Hatten wir nicht alle schon solch ein Alice-Moment? Dieses Gefühl, sich fehl am Platz zu fühlen und keine Ahnung zu haben, wie ein noch aus? Veränderungen, die einfach eintreten und den Menschen ohne ein Zögern formen?

Die Pop Opera „Alice“ nach Lewis Carroll, die am 04.12.2024 im Staatstheater Cottbus aufgeführt wurde, weist genau diese Fragen auf und wie die Figur Alice mit den verwirrenden Ereignissen umgeht, indem sie neue Bekanntschaften im Wunderland schließt und deren Ratschläge und Weisheiten in sich aufnimmt.

Die Geschichte von Alice im Wunderland ist nun schon ungefähr 150 Jahre alt und in vielen verschiedenen Varianten nacherzählt, verändert und umgeschrieben worden. Doch der Kern dieser einzigartigen Erzählung bleibt immer gleich: eines seltsamen Tages erscheint der kleinen Alice ein weißes Kaninchen, welches sie in eine andere Welt eintauchen lässt. Die Regeln dieser Welt sind komplett anders, als jene, die sie von zu Hause kennt und so entwickelt sich eine abenteuerliche Reise voller unterschiedlicher seltsamer Wesen, wie zum Beispiel die Grinsekatze (gespielt von Manolo Bertling), der Hutmacher (Nathalie Schörken) und die Herzkönigin (Lauren Mace). So ist es gar kein Wunder, dass sie fortan Größe und Sprache verwechselt, Sachen vergisst, die sie von Zuhause kennt und über Dinge lernt, die sie vorher noch nicht kannte und ihr kurios erscheinen. Die Welt zieht sie in ihren Bann; sie will immer mehr erfahren – auch über sich selbst. Nur durch ihre Fantasie und ihre mutige Art kann sie sich gegen die Wunder und Albträume dieser verwunschenen Welt behaupten.

„Alice“ verkörpert also Veränderungen, die wir selber im Erwachsen-Werden über uns ergehen lassen müssen. Ereignisse und Schicksalsschläge formen den Menschen und wir müssen lernen, damit umgehen zu können und damit zu wachsen. Dabei werden wir verwirrt und müssen uns neu organisieren, um mit den Dingen mithalten zu können. Jeden Tag wollen wir mehr über uns herausfinden, gegen Ängste vorgehen und für Träume kämpfen. Genau wie Alice. Diese Pop Opera hat somit einen engen Bezug zur Wirklichkeit.

Die genannten sowie noch nicht genannten Schauspieler, die in dem Theaterstück auftreten, verkörpern ihre Figuren fast perfekt. Alice erscheint lehrreich, ehrgeizig und verwirrt, aber auch aufgeregt und aufnahmefähig. Wenn Annika Neugart singt, raubt es einem den Atem und sie hat die ungeteilte Aufmerksamkeit aller Zuschauer. Sie steht im Rampenlicht, selbst wenn sie nicht alleine auf der Bühne steht und symbolisiert so die Position als Hauptrolle wunderbar.

Auch Torben Appel als weißes Kaninchen, der die Alice in das Wunderland führt und immer überall dabei ist, spielt seine Rolle vorzüglich. Sein Solo „Hey Ren“ bereitet dem Publikum Gänsehaut mit seiner akkuraten Imitation des originalen Sängers.

Charlotte Müller, die als Herzogin in ihrem ersten Auftauchen einen unvergesslichen Auftritt hinlegt und durch ihre Aura die Herzen aller gewinnt, verkörpert ihre mystische Rolle fabelhaft. Ihre verworrene Art zu reden animiert die Zuschauer dazu, nachzudenken und aufmerksam zu bleiben. Hohe Intelligenz wird also in diesem Stück überwiegend erwartet.

Die Rolle der Grinsekatze verband sich wunderbar mit dem Schauspieler Manolo Berling. Während des Gesamten Stückes grinste er in das Publikum und brachte mit seinen ironischen Bemerkungen die Zuhörer zum Lachen. Somit bewies das Theaterstück nicht nur Weisheit, Wahrheit und Ernsthaftigkeit, sondern auch eine gewisse sarkastische Ader, die jedermann in seinem Leben gebrauchen kann.

Schlussendlich, aber nicht zuletzt, ein paar lobende Töne für Lauren Mace. Wie so viele andere Schauspieler in „Alice“ verkörperte sie mehrere Rollen gleichzeitig, aber wohl bemerkt sollen die Rolle der Herzkönigin und der Raupe sein. Ihre Grazie passte zu der Raupe außergewöhnlich gut und ihre starke Stimme verlieh ihrem Gesang in der Rolle der Herzkönigin eine glamouröse Note. Sie zog die Blicke aller auf sich, noch bevor sie überhaupt etwas sagte.

Insgesamt falteten sich die Personen in ihren verschiedenen Rollen und deren Persönlichkeiten aus und erweckten das Beste in jeder Figur, sodass das Theaterstück spannend und spektakulär an das Publikum herangebracht wurde. Der plötzliche Wechsel zwischen Gesang und Dialog verursachte Gänsehaut und Herzklopfen bei den Zuschauern; man war wirklich Life dabei. Die Kostüme waren vorab schon etwas gewöhnungsbedürftig, aber als man dann die Handlung des Stückes, sowie die Personen selbst, erlebte, verliehen die Kostüme dem Ganzen noch einmal einen persönlichen, sowie großartigen Schliff.

Die Songs wurden wunderbar auf die Stimmen der Schauspieler abgestimmt; man hatte das Gefühl, den originalen Künstlern der Songs zuzuhören.

Das plötzliche Auftauchen der Schauspieler an vielen Stellen machten „Alice“ zudem perfekt. Die Zuschauer konnten einfach nicht wegsehen und man hoffte, dass das Stück niemals enden würde.

Das Thema von „Alice“ wird durch das Zusammenspiel von Dialog, Gesang, Bühnentechnik und Schauspiel dem Publikum unglaublich nähergebracht. Die Songs untermalen die Gefühlslage der Figuren zusammen mit der starken Ausdrucksweise der Stimmen jeder Figur besonders deutlich, sodass man mitfiebert und sich in die Rollen selbst hineinversetzen kann.

Alice´ Ausruf: „Das ist meine Geschichte!“ berührt die Herzen der Zuschauer besonders tief. Wir alle kennen dieses Phänomen: jeder möchte sich in Dein Leben einmischen, Dich ändern, biegen und brechen, Entscheidungen für Dich treffen, aber schlussendlich gehört Dein Leben Dir. Niemand wird es für Dich leben und mit Veränderungen musst Du selber umgehen. Alice behauptet sich wahrlich gut gegen das Einmischen der anderen Figuren und kann so als Vorbild unserer Gesellschaft gelten, in der man nie gut genug ist und man ständig beurteilt wird.

Das Theaterstück „Alice“ kann man somit einfach nur weiterempfehlen. Die Schauspieler wissen genau, was sie tun müssen, um die Herzen des Publikums zu gewinnen und für „Wow-Momente“ zu sorgen. Ein einzigartiges Erlebnis, welches man nicht verpassen sollte.

Ich würde alles dafür geben, dieses Stück noch einmal ansehen zu können, ohne zu wissen, was passiert, um ebendiese „Wow-Effekte“ wiedererleben zu dürfen.

Jara Lehmann, Grundkurs Musik

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03.06.2024: Tag der polnischen Sprache und Kultur

2024-06-04T08:36:08+02:004. Juni 2024|Tags: , , , , , , , , |

 Am 03.06.2024 fand an unserem Gymnasium der Tag der polnischen Sprache und Kultur statt, ein Ereignis, das sowohl bei allen Schülern und Schülerinnen großen Anklang fand. Die vielfältigen Stationen, die an diesem Tag angeboten wurden, boten eine Fülle von Informationen und Aktivitäten, die das Interesse und die Neugier der TeilnehmerInnen weckten.

Die deutsch-polnischen Vorträge waren besonders beeindruckend. Sie boten tiefe Einblicke in die Kultur, Geschichte und das Bildungssystem Polens und ermöglichten es den SchülerInnen, wertvolle Vergleiche zu ziehen. Besonders die Vokabellisten und der Vergleich der Bildungssysteme beider Länder sorgten für aufschlussreiche Diskussionen und erweiterten das Wissen der TeilnehmerInnen erheblich.

Ein weiteres Highlight des Tages waren die Kahoot-Spiele, die das Wissen der SchülerInnen auf unterhaltsame Weise prüften. Diese interaktiven Quizspiele erwiesen sich als ein großartiges Mittel, um die vermittelten Informationen auf spielerische Weise zu festigen und gleichzeitig den Teamgeist zu fördern.

Besondere Begeisterung löste das Tanzen aus. Es war eine Quelle großer Freude und Begeisterung. Die Musik und die Tanzschritte brachten alle TeilnehmerInnen in Bewegung und sorgten für ausgelassene Stimmung.

Die Veranstaltung weckte bei vielen SchülerInnen das Interesse an einem tiefergehenden Austausch mit der polnischen Kultur. Einige polnische SchülerInnen aus den Gast- und Partnerschulen äußerten sogar den Wunsch, in Zukunft an einem Deutsch-Polnischen Schul-Projekt teilzunehmen. Das zeigt, wie erfolgreich der Tag war und welchen nachhaltigen Eindruck er hinterlassen hat.

Der Tag der polnischen Sprache und Kultur endete mit einer feierlichen Siegerehrung, bei der die GewinnerInnen der verschiedenen Wettbewerbe ausgezeichnet wurden. Die Freude und der Stolz der TeilnehmerInnen waren deutlich spürbar und rundeten den Tag perfekt ab. Auch das gemeinsame Tanzen aller TeilnehmerInnen auf dem Schulhof war ein besonderer Moment.

Insgesamt war der Tag der polnischen Sprache und Kultur ein großer Erfolg. Er wird allen Beteiligten sicherlich in bester Erinnerung bleiben und hat nicht nur zur Vertiefung des Wissens, sondern auch zur Stärkung der deutsch-polnischen Freundschaft beigetragen.

Die SchülerInnen freuen sich bereits auf das nächste Jahr und darauf, diese wertvolle Tradition fortzusetzen.

Piotr Bartosiak

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30.05.2024: Theaterbesuch “dazwischen”

2024-06-04T09:00:12+02:0031. Mai 2024|Tags: , , , , |

Am Donnerstag, den 30.05.2024, machten sich die Klassen 9.3 und 10.1 auf den Weg ins Piccolo-Theater Cottbus, wo die Klassen- bzw. Schulkameradinnen Lamara Schröder, Weronika Musialowska und Celina Siegfried das Stück “dazwischen” inszenierten. Es handelt sich um eine Eigenproduktion des Piccolo Jugendklubs unter Spielleitung von Matthias Heine. Ursprünglich sollte es ein Unterrichtsgang zu den Lernzielen und Inhalten des Doppeljahrgangs 9/10 werden, insbesondere die Begegnung mit der Textgattung “Dramatik” (Bühnendichtung) sowie der Frage, wie (Kriegs-)Erfahrungen eigentlich literarisch verarbeitet werden können. Es wurde weit mehr als das: Texte von Brecht bis Borchert erstrahlten in neuem Glanz und viele ZuschauerInnen gingen sehr berührt nach Hause, dass und wie hoffnungsvoll junge Menschen sich mit der Zukunft auseinandersetzen, mit welcher Tiefe, Intensität, welchem Talent.

Das Stück wird vom 03.-05.07.2024 jeweils 19:00-20:30 Uhr noch einmal aufgeführt und ist sehr zu empfehlen.

Antoinette Eckert, Lehrkraft Deutsch

Frieden ist nichts, das entsteht, wenn man es sich wünscht. Frieden ist etwas, das Menschen tun. Etwas Aktives. Etwas, das wir verschenken. Ist Frieden auch etwas, für das man kämpfen muss? Mit Waffen, gegen Angreifende, oder wie? Hat das was mit Heimat zu tun? Herrscht Frieden in deiner Heimat? Ist dieser Frieden bedroht? Welche Perspektiven bringen die Spielenden mit? Ist Frieden der gesellschaftliche Zustand zwischen den Kriegen? Können wir für dieses „Dazwischen“ Ausdrucksformen finden und erfinden? Was können wir aus der Vergangenheit für die Gegenwart und für die Zukunft lernen? Mit eigenen Texten und Texten von Brecht bis Borchert nähert sich der Jugendklub des Piccolo Theaters dem Thema an.

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