Deutsch

29.05.2026: Deutsch-polnischer Song bringt gelebte Nachbarschaft auf die Bühne

2026-06-16T22:55:36+02:0016. Juni 2026|Tags: , , , , , , , , |

Schülerinnen und Schüler des Pestalozzi-Gymnasiums gestalten musikalisches Zeichen für Zusammenhalt

Mit einem selbst geschriebenen deutsch-polnischen Song setzt unsere Band, das Pestalozzi-Projekt, beim Gubener Stadtfest ein besonderes Zeichen für Freundschaft, Zusammenhalt und das grenzüberschreitende Miteinander in der Region. In den Wochen vor dem Auftritt arbeiteten die Jugendlichen gemeinsam mit Musiklehrer Benjamin Böhm und Schulsozialarbeiterin Melanie Noak intensiv an ihrem Projekt. Entstanden ist ein Lied, das von Freundschaften über die Grenze hinweg, gemeinsamen Erlebnissen und dem Alltag junger Menschen in Guben und Gubin erzählt.

Dabei wurde deutlich, wie selbstverständlich das deutsch-polnische Miteinander für viele Jugendliche inzwischen ist. Ob in der Schule, bei Freizeitaktivitäten oder bei Begegnungen in beiden Städten, Freundschaften entstehen unabhängig von Herkunft oder Sprache. Die Schülerinnen und Schüler betonten, dass oft schon wenige Wörter oder ein einfaches „Hallo“ ausreichen, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

Unterstützt wurde der Auftritt von einem kleinen Chor, in dem weitere Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer unseres Gymnasiums mitwirkten. Neben dem eigenen Song präsentierte die Gruppe auch bekannte Lieder zum Mitsingen und sorgte damit für eine besondere Atmosphäre auf dem Stadtfest.

KAS

Wir bedanken uns bei Heike Reiß von der Lausitzer Rundschau für die Bereitstellung des Bildes.

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19. Mai 2026: Deutsch-polnischer Bürgerdialog

2026-06-02T20:46:51+02:002. Juni 2026|Tags: , , , , , , , , , |

Junge Stimmen gestalten die Zukunft der Grenzregion mit

Vier Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe unserer Schule nahmen am deutsch-polnischen Bürgerdialog in Guben teil, der am 19. Mai in der Alten Färberei stattfand. Nachdem die Veranstaltung mit Grußworten unter anderem des Bürgermeisters eröffnet wurde, beteiligten sie sich an Workshops zu den Themen Sicherheit, Gesundheit und insbesondere Bildung. Ziel der Veranstaltung bestand darin, den grenzüberschreitenden Austausch darüber, wie Zusammenleben in der Region weiter verbessert werden kann, anzuregen. Besonders im Workshop zum Thema Bildung diskutierten die Teilnehmenden über bessere Austauschmöglichkeiten sowie die Bedeutung von Mehrsprachigkeit im deutsch-polnischen Alltag. Der Bürgerdialog bot den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, ihre eigenen Erfahrungen einzubringen und ins Gespräch zu kommen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, dass junge Menschen auf beiden Seiten der Neiße ihre Vorstellungen über die Zukunft der Region aktiv mitgestalten. Die Teilnahme war für unsere Schülerinnen und Schüler eine wertvolle Erfahrung und ein gelungenes Beispiel dafür, wie grenzüberschreitender Dialog Verständigung stärkt und neue Perspektiven eröffnet.

KAS

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21.04.2026: Tag der polnischen Sprache und Kultur // Dzień Kultury i Języka Polskiego

2026-07-05T21:38:59+02:0030. April 2026|Tags: , , , , , , , , , |

Tag der polnischen Kultur und Sprache am Pestalozzi-Gymnasium Guben

Am 21.04.2026 fand an unserer Schule der Tag der polnischen Kultur und Sprache statt. Die polnischen Schülerinnen und Schüler hatten viele interessante Präsentationen zur polnischen Sprache und Kultur vorbereitet. Die Besucher konnten mehr über Themen wie „Polnisch für Anfänger“, traditionelle polnische Gerichte sowie bekannte polnische Persönlichkeiten erfahren. An der sechsten Station hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, gemeinsam zu tanzen. Alle Präsentationen wurden von den Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen sowie von den Lernenden des Leistungskurses Polnisch vorbereitet. Die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen aus dem DaF-Kurs begleiteten die Gäste durch die einzelnen Stationen. An der Veranstaltung nahmen außerdem Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschulen aus Zielona Góra und Gubin teil. Nach Abschluss der Präsentationen versammelten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor der Schule. Gemeinsam tanzten wir die „Belgijka“ und die „Anne-Marie-Polka“. Anschließend sangen wir die „Ode an die Freude“, die Hymne der Europäischen Union. Die Schülerinnen und Schüler, die bei den Wettbewerben und Aufgaben an den einzelnen Stationen die meisten Punkte gesammelt hatten, erhielten Preise. Der Tag der polnischen Kultur und Sprache wird alle zwei Jahre organisiert. Die Ideengeber und Hauptorganisatoren dieser Veranstaltung sind unsere Polnischlehrkräfte Aleksandra Kuc-Pilarska und Thomas Laugks. Dank ihres Engagements und ihrer Arbeit ist diese Veranstaltung stets eine interessante und wertvolle Erfahrung für alle Beteiligten. Die Organisation dieser Veranstaltung wäre ohne die finanzielle Unterstützung der Euroregion nicht möglich gewesen, wofür wir uns herzlich bedanken.

Dzień Kultury i Języka Polskiego w Liceum im. Pestalozziego w Guben

Dnia 21.04.2026 w naszej szkole odbył się Dzień Kultury i Języka Polskiego. Polscy uczniowie przygotowali wiele interesujących prezentacji dotyczących języka oraz kultury Polski. Można było dowiedzieć się więcej na temat takich zagadnień jak Polski dla początkujących, tradycyjne polskie potrawy oraz znane polskie osobistości. Na szóstej stacji uczestnicy mieli okazję wspólnie tańczyć. Wszystkie prezentacje zostały przygotowane przez uczniów klas 10 oraz uczniów uczęszczających na kurs rozszerzony języka polskiego (Leistungskurs). Uczniowie klas 9 z kursu DaF oprowadzali gości po poszczególnych stacjach. W wydarzeniu uczestniczyli również uczniowie szkół partnerskich z Zielonej Góry i Gubina. Po zakończeniu prezentacji wszyscy uczestnicy zgromadzili się przed szkołą. Wspólnie zatańczyliśmy belgijkę oraz Anne-Marie-Polkę. Następnie zaśpiewaliśmy „Odę do radości” będącą hymnem Unii Europejskiej. Uczniowie, którzy podczas konkurencji i zadań na poszczególnych stacjach zdobyli największą liczbę punktów, otrzymali nagrody. Dzień Kultury i Języka Polskiego organizowany jest co dwa lata. Pomysłodawcami oraz głównymi organizatorami tego wydarzenia są nasi nauczyciele języka polskiego – Aleksandra Kuc-Pilarska i Thomas Laugks. Dzięki ich zaangażowaniu i pracy wydarzenie to jest zawsze ciekawym i wartościowym doświadczeniem dla wszystkich uczestników. Organizacja tego wydarzenia nie byłaby możliwa bez finansowego wsparcia Euroregionu, za które bardzo dziękujemy.

KUC

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15.01.26: Vortrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

2026-01-29T07:53:06+01:0029. Januar 2026|Tags: , , , , , |

Sprachgeschichte zum Anfassen: Akademievortrag zum Projekt “Historische Fremdsprachenlehrwerke digital” an unserer Schule

Am 15.01.2026 waren mit Elena Bandt und Prof. Dr. Horst Simon zwei Forschende der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zu Gast an unserer Schule. Im Rahmen der Akademievorträge an brandenburgischen Schulen – einem Projekt der Initiative „Akademie und Schule“ – stellten sie ihr Forschungsprojekt „Fremdsprachenlehrwerke digital“ vor.

In zwei aufeinanderfolgenden, interaktiven Vorträgen für den Deutsch-Leistungskurs sowie den Deutsch-Grundkurs vermittelten die Referierenden, wie Fremdsprachen aus Sicht des Deutschen in der Frühen Neuzeit gelernt und gelehrt wurden. Zugleich gingen sie der Frage nach, wie sich Aussagen über gesprochene Sprache aus einer Epoche treffen lassen, aus der keine Tonaufnahmen überliefert sind. Als zentrale Quellen dienen dabei historische Fremdsprachenlehrwerke – eine vielseitige Textsorte, die Merkmale von Wörterbüchern, Grammatiken und Gesprächsbüchern in sich vereint. Diese wurden oftmals von sogenannten Sprachmeistern verfasst. Dabei handelte es sich häufig um ausländische Hofbedienstete, die beispielsweise Musik oder Tanz unterrichteten und daneben Sprachunterricht erteilten.

An ausgewählten Beispielen wurde deutlich, welche Erkenntnisse sich aus diesen Texten gewinnen lassen: etwa zu früheren Vorstellungen von Grammatik, zu typischen Kommunikationssituationen oder zu sprachlichen Wendungen, die für Reisen und Handel von Bedeutung waren. Darüber hinaus erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die heutige wissenschaftliche Arbeit mit diesen Quellen, insbesondere in deren Digitalisierung und Erschließung als mehrsprachige Textsammlungen. In einem praktischen Teil erprobten sie selbst das Lesen und Übertragen historischer Texte und konnten so unmittelbar nachvollziehen, wie Forschung an solchen Materialien funktioniert.

Die Veranstaltung knüpfte inhaltlich unmittelbar an die Themen der Qualifikationsphase an. Während Mehrsprachigkeit und Sprachwandel bislang vor allem aus synchroner Perspektive betrachtet wurden, eröffnete der Vortrag eine anschauliche diachrone Sichtweise und verband diese mit praxisnahen Einblicken in wissenschaftliches Arbeiten.

KAS

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07.10.2025: Besuch bei Heinrich von Kleist

2025-11-04T08:15:56+01:004. November 2025|Tags: , , , |

Dem Dichter auf der Spur – Der 12. Jahrgang im Kleist-Museum

Am 7. Oktober 2025 besuchte der 12. Jahrgang im Rahmen des Grund- und Leistungskurses Deutsch das Kleist-Museum in Frankfurt (Oder). Der Ausflug bot den Schülerinnen und Schülern spannende Einblicke in Leben, Werk und Wirken Heinrich von Kleists, eines der bedeutendsten Autoren der deutschen Literatur.

Neben einer informativen Stadtführung zu Kleists Lebens- und Wirkungsorten erhielten die Kurse auch eine Einführung in die Dauerausstellung. Dort konnten sie Originaldokumente, Faksimiles und persönliche Gegenstände des Dichters bestaunen. Besonders eindrucksvoll war die Auseinandersetzung mit den Rätseln, Kämpfen und Brüchen in Kleists Leben sowie mit seinen zentralen Themen wie Macht, Gewalt und Herrschaft, die bis heute nichts an Aktualität verloren haben.

Der Museumsbesuch ergänzte die im Unterricht behandelten Inhalte, insbesondere zur Pflichtlektüre „Der zerbrochne Krug“, auf anschauliche und bereichernde Weise und ermöglichte eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Autor und seinem Werk.

Ein herzlicher Dank gilt den begleitenden Deutschlehrkräften für die engagierte Planung, Durchführung und Begleitung dieser lehrreichen Exkursion.

ECK

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13.-14.10.2025: Poetry-Slam-Workshop für die Klassen 8.1 und 8.2 mit Julian Heun

2025-11-04T08:15:05+01:004. November 2025|Tags: , , , , , |

Wortakrobatik und Kreativität: von Sprachspielen zu starken Texten

Am 13. und 14. Oktober 2025 fand in der Aula des Pestalozzi-Gymnasiums ein besonderer Workshop für die Klassen 8.1 und 8.2 statt: Der bekannte Poetry-Slammer Julian Heun besuchte unsere Schule und führte gemeinsam mit Ines Göbel von der Literaturwerkstatt Cottbus zwei spannende Projekttage rund um das kreative Schreiben durch.

In lockerer Atmosphäre lernten die Schülerinnen und Schüler, wie man mit Sprache spielt, Gedanken in Worte fasst und diese auf ganz eigene Weise zum Ausdruck bringt. Nach einigen Aufwärmübungen erhielten sie verschiedene Schreibaufträge, die sowohl zum Nachdenken über sich selbst als auch zu humorvollen und fantasievollen Texten anregten.

Die Jugendlichen waren begeistert von diesem etwas anderen Deutschunterricht, der zeigte, dass Worte mehr sein können als Grammatik und Regeln – nämlich Ausdruck von Persönlichkeit, Kreativität und Mut.

KAS

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12. – 17.01.2025: Deutsch-Polnische Jugendbegegnung in Danzig

2025-05-14T09:34:47+02:0011. April 2025|Tags: , , , , , |

Europa zum Anfassen: ein Reisebericht zum Ausflug nach Gdańsk

In der Woche vom 12. bis 17. Januar 2025 fuhren wir, Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 8 und der Klasse 9.2, nach Danzig. Dort nahmen wir an einer deutsch-polnischen Jugendbegegnung teil.
Das Thema dieser Begegnung war: „Deutschland – Polen – gemeinsame Zukunft in Europa“.

Unsere Reise startete am Sonntag, dem 12. Januar, am Bahnhof in Guben. Von dort fuhren wir mit dem Zug nach Frankfurt (Oder), dann weiter nach Posen und schließlich nach Danzig. Nach unserer Ankunft liefen wir zur Unterkunft, wo wir zuerst unsere Zimmer bezogen. Danach lernten wir die polnischen Schülerinnen und Schüler kennen und machten am Abend einen Spaziergang durch die schöne Altstadt.

Montag, 13. Januar 2025:
Nach dem Frühstück und einer kleinen Warm-up-Runde wurden wir von den Projektleitern in deutsch-polnische Gruppen eingeteilt. In diesen Gruppen führten wir verschiedene Museumstouren durch. Später werteten wir diese aus. Am Nachmittag waren wir Bowlen und besuchten ein spannendes Bernsteinmuseum. Den Abend verbrachten wir im Shoppingcenter.

Dienstag, 14. Januar 2025:
Der Tag begann wieder mit Frühstück und einer Warm-up-Runde. Danach machten wir eine Stadtrallye. Anschließend fand ein Workshop zum Thema „Was bedeuten für mich die Begriffe Solidarität und Europa?“ statt.

Mittwoch, 15. Januar 2025:
Nach dem Frühstück gingen wir zum ECS-Museum, wo wir eine Führung mit Audioguide hatten. Am Nachmittag arbeiteten wir in Workshops zu unseren Eindrücken aus dem Museum. Abends fand ein Discoabend mit dem Motto „Geschlechtertausch“ statt, was ziemlich lustig war.

Donnerstag, 16. Januar 2025:
Vormittags erstellten wir in unseren Gruppen fiktive Biografien, die wir dann auch vorstellten. Am Nachmittag fuhren wir nach Sopot, eine Nachbarstadt an der Ostsee. Dort hatten wir Freizeit und konnten die Stadt auf eigene Faust erkunden. Spätabends ging es nochmal ins Shoppingcenter.

Freitag, 17. Januar 2025:
Früh am Morgen packten wir unsere Koffer und machten uns Lunchpakete für die Rückfahrt. Danach gab es eine kurze Zusammenfassung der Woche und wir verabschiedeten uns von unseren polnischen Freunden. Dann traten wir die Heimreise an.

Es war eine Woche voller Eindrücke, neuer Ideen und toller Begegnungen, die wir so schnell nicht vergessen werden.

Ein Bericht von Anna, Nele, Elias, Jonas (9.2)

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14.03.2025: Karneval auf Deutsch

2025-05-14T09:52:19+02:0011. April 2025|Tags: , , , , , , |

Präsentation zum Thema Karneval, (C) Frau Kuc-Pilarska

Karneval auf Deutsch mit Schülerinnen und Schülern aus Polen

Am Freitag, den 14.03.25, hatte der Polnisch-Kurs der 8. Klasse eine Begegnung mit Schülerinnen und Schülern aus der Partnerschule Nr. 1 aus Gubin – zum Thema „Karneval auf Deutsch“.

Die Begegnung fand am Pestalozzi-Gymnasium in Guben statt. Die Klasse 8.1 musste zuerst noch die Mathe-Vera schreiben. In dieser Zeit bereiteten die anderen Schülerinnen und Schüler des Kurses die mitgebrachten Leckereien für das gemeinsame Frühstück vor.

Gegen 8:30 Uhr kamen die Gäste aus Gubin an, die herzlich begrüßt wurden. Danach frühstückten wir alle gemeinsam. Nach dem Frühstück hielt Emilie eine kleine Präsentation zum Thema Karneval, die sie vorbereitet hatte.

Anschließend verkleideten wir uns, machten Fotos in unseren Kostümen und bastelten in deutsch-polnisch gemischten Gruppen Plakate.

Bei der Gruppenarbeit, (C) Frau Kuc-Pilarska

Es war ein richtig schöner Tag mit viel Spaß!

Aby (Klasse 8.1)

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30.05.2024: Theaterbesuch “dazwischen”

2024-06-04T09:00:12+02:0031. Mai 2024|Tags: , , , , |

Am Donnerstag, den 30.05.2024, machten sich die Klassen 9.3 und 10.1 auf den Weg ins Piccolo-Theater Cottbus, wo die Klassen- bzw. Schulkameradinnen Lamara Schröder, Weronika Musialowska und Celina Siegfried das Stück “dazwischen” inszenierten. Es handelt sich um eine Eigenproduktion des Piccolo Jugendklubs unter Spielleitung von Matthias Heine. Ursprünglich sollte es ein Unterrichtsgang zu den Lernzielen und Inhalten des Doppeljahrgangs 9/10 werden, insbesondere die Begegnung mit der Textgattung “Dramatik” (Bühnendichtung) sowie der Frage, wie (Kriegs-)Erfahrungen eigentlich literarisch verarbeitet werden können. Es wurde weit mehr als das: Texte von Brecht bis Borchert erstrahlten in neuem Glanz und viele ZuschauerInnen gingen sehr berührt nach Hause, dass und wie hoffnungsvoll junge Menschen sich mit der Zukunft auseinandersetzen, mit welcher Tiefe, Intensität, welchem Talent.

Das Stück wird vom 03.-05.07.2024 jeweils 19:00-20:30 Uhr noch einmal aufgeführt und ist sehr zu empfehlen.

Antoinette Eckert, Lehrkraft Deutsch

Frieden ist nichts, das entsteht, wenn man es sich wünscht. Frieden ist etwas, das Menschen tun. Etwas Aktives. Etwas, das wir verschenken. Ist Frieden auch etwas, für das man kämpfen muss? Mit Waffen, gegen Angreifende, oder wie? Hat das was mit Heimat zu tun? Herrscht Frieden in deiner Heimat? Ist dieser Frieden bedroht? Welche Perspektiven bringen die Spielenden mit? Ist Frieden der gesellschaftliche Zustand zwischen den Kriegen? Können wir für dieses „Dazwischen“ Ausdrucksformen finden und erfinden? Was können wir aus der Vergangenheit für die Gegenwart und für die Zukunft lernen? Mit eigenen Texten und Texten von Brecht bis Borchert nähert sich der Jugendklub des Piccolo Theaters dem Thema an.

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07.02.2024: Smart City Workshop in Guben

2024-02-29T11:02:20+01:0013. Februar 2024|Tags: , , , |

Jugendliche gestalten ihre Stadt: Smart City Workshop in Guben

Am 7. Februar 2024 fand im Büro von Smart City in Guben ein inspirierender Workshop statt, an dem sieben engagierte Schülerinnen und Schüler teilnahmen, darunter fünf vom örtlichen Pestalozzi-Gymnasium. Der Workshop wurde in Zusammenarbeit von Raumplanern, der Stadtverwaltung und dem Smart City-Team der Stadt Guben organisiert.

Ziel des Workshops war es, die Jugendlichen über die Aufgaben und Funktionen der Stadtverwaltung zu informieren, ihre Gedanken zu Smart City und Stadtplanung zu sammeln und sie aktiv an der Gestaltung ihrer Stadt teilhaben zu lassen.

Die TeilnehmerInnen erhielten einen Überblick über die Rolle der Stadtverwaltung und hatten die Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen. Im Anschluss wurde erläutert, was Smart City bedeutet, und die Schülerinnen und Schüler brachten ihre eigenen Ideen dazu ein. Die Stadtverwaltung ergänzte das Programm mit einem Kurzvortrag, der die Bedeutung von Smart City in der modernen Stadtentwicklung verdeutlichte. Die TeilnehmerInnen fanden es besonders interessant, wie der Weg zur Umsetzung einer geplanten Maßnahme aussieht.

Ein weiteres Thema des Workshops war das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (INSEK), das den TeilnehmerInnen einen Einblick in die zukünftige Entwicklung der Stadt in den nächsten 10-20 Jahren ermöglichte. Die Diskussionen während des Workshops konzentrierten sich darauf, wie die Stadt in der Zukunft gestaltet werden kann. Die TeilnehmerInnen wurden angeregt, ihre Visionen und Ideen zu teilen, was zu lebhaften Gesprächen führte. Es wurde dabei deutlich gemacht, dass die Gestaltung der Stadtentwicklung viele miteinander verbundene und zu berücksichtigende Aspekte umfasst. Die Veranstaltung trug somit dazu bei, ein umfassendes Verständnis für die komplexen Herausforderungen und Möglichkeiten der zukünftigen Stadtentwicklung in Guben zu fördern.

Ein Höhepunkt des Workshops war die Möglichkeit für die TeilnehmerInnen, ihre Eindrücke von der Stadt Guben und Gubin festzuhalten. Sie identifizierten sichere Orte, aber auch gefährliche Stellen, und durften in die Rolle eines Stadtplaners schlüpfen. Dabei entwickelten sie konkrete Verbesserungsvorschläge für die Umgebung ihrer Schule, Freizeitmöglichkeiten und den Bahnhof, um sich in der Stadt wohler und sicherer zu fühlen.

Der Workshop bot den Jugendlichen nicht nur die Gelegenheit, ihre kreativen Ideen einzubringen, sondern auch, sich untereinander besser kennenzulernen. In den Pausen wurden Snacks, Getränke und sogar Bubble Tea gereicht, was als angenehme Überraschung auf große Begeisterung stieß. Diese entspannten Momente förderten den Austausch zwischen den TeilnehmerInnen und trugen zur positiven Atmosphäre des Workshops bei.

Die Schülerinnen und Schüler zeigten nicht nur großes Interesse an der Stadtentwicklung, sondern äußerten auch den Wunsch nach weiteren Treffen und Projekten. Dies unterstreicht das Engagement der Jugendlichen für die Zukunft ihrer Stadt und ihre Bereitschaft, aktiv an ihrer Gestaltung teilzunehmen.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die gelungene Kommunikation während des Smart City Workshops in Guben war die Anwesenheit eines Dolmetschers, Herrn Piotr Bartosiak. Der Dolmetscher übersetzte die gesamte Veranstaltung, was dazu beitrug, eventuelle Missverständnisse zu vermeiden und sicherzustellen, dass alle TeilnehmerInnen, insbesondere die polnischen Schülerinnen, die noch Deutsch lernen, den Inhalten problemlos folgen konnten. Somit konnte die Vielfalt der Meinungen und Perspektiven der Jugendlichen vollständig berücksichtigt werden. Die positive Atmosphäre, die durch die effektive Verständigung entstand, trug maßgeblich zur erfolgreichen Umsetzung des Workshops bei.

Der Smart City Workshop in Guben war somit nicht nur eine informative Veranstaltung, sondern auch ein gelungenes Beispiel für die Einbindung der Jugendlichen in städtische Entwicklungsprozesse. Ihre Ideen und Perspektiven tragen dazu bei, eine lebendige und zukunftsorientierte Stadtentwicklung voranzutreiben.

Piotr Bartosiak

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