Politische Bildung

15. – 17.06.2026: #YouthInDialogue: Guben/Gubin -> Liberec -> Prag

2026-07-05T21:31:48+02:0020. Juni 2026|Tags: , , , , , , , |

#Youth in Dialogue: drei Tage voller Austausch, Europa und neuer Freundschaften

Vom 15. bis 17. Juni 2026 fand das trinationale Jugendprojekt „Youth in Dialogue“ statt, an dem auch wir als Schüler des 11. Jahrgangs teilnahmen. Gemeinsam mit Jugendlichen aus Deutschland, Polen und Tschechien reisten wir nach Liberec und Prag. Das Projekt wurde von den Europe-Direct-Zentren in Guben, Jelenia Góra und Liberec organisiert und beschäftigte sich vor allem mit Themen wie der Europäischen Union, grenzüberschreitender Zusammenarbeit und interkulturellem Austausch. Gleichzeitig bot die Reise die Möglichkeit, Jugendliche aus anderen Ländern kennenzulernen.

Los ging es am Montagmorgen um 7 Uhr in Guben. Nach einem gemeinsamen Frühstück kamen wir gegen Mittag in Liberec an und besuchten anschließend eine tschechische Schule. Dort fiel uns schnell auf, dass vieles anders war als in Deutschland. Der Umgang zwischen Lehrkräften und Schülerinnen und Schüler wirkte deutlich familiärer und entspannter. Bei verschiedenen Kennenlernspielen kamen wir schnell mit den anderen Jugendlichen ins Gespräch und merkten, dass die Verständigung auf Englisch überraschend gut funktionierte. Nach dem Einchecken in unsere Dreierzimmer im Hostel ging es weiter in einen Jugendclub, wo wir in verschiedenen Gruppen zu europäischen Themen arbeiteten und diskutierten. Dabei tauschten wir unsere Meinungen zu aktuellen europäischen Fragen aus und lernten viel über die Sichtweisen der Jugendlichen aus den anderen Ländern. Am Abend gab es Pizza für alle, bevor wir gemeinsam Liberec erkundeten. Besonders schön waren dort die Natur und die entspannte Atmosphäre der Stadt.

Auch am Dienstag wartete ein volles Programm auf uns. Nach dem Frühstücksbuffet fuhren wir früh nach Prag. Dort besuchten wir zuerst die „Europa Experience Prague“, wo wir mehr über die Arbeit der Europäischen Union erfuhren und einen Einblick in die europäische Politik bekamen. Danach nahmen wir an einem Planspiel zum Gesetzgebungsverfahren im Europäischen Parlament teil. Dabei konnten wir selbst erleben, wie Entscheidungen innerhalb der EU entstehen und wie wichtig Zusammenarbeit und Diskussionen dabei sind. Am Nachmittag durften wir Prag eigenständig erkunden. Viele nutzten die Zeit zum Shoppen oder um die Stadt genauer kennenzulernen. Besonders beeindruckend waren die wunderschönen alten Gebäude und die außergewöhnliche Architektur der Stadt. Durch die gemeinsame Freizeit entstand eine lockere und gute Stimmung innerhalb der Gruppe.

Am Mittwoch besuchten wir zum Abschluss noch die Technische Universität in Liberec, bevor es wieder nach Hause ging. Besonders auf der Rückfahrt verstanden wir uns sehr gut mit den anderen Schülerinnen und Schülern und hörten gemeinsam englische, polnische und tschechische Musik.

Insgesamt war #Youth in Dialogue für alle Beteiligten eine tolle Erfahrung. Das Projekt zeigte, wie einfach Verständigung funktionieren kann, auch wenn Menschen aus verschiedenen Ländern zusammenkommen. Außerdem konnten wir nicht nur viel über Europa lernen, sondern auch unsere Englischkenntnisse verbessern, neue Freundschaften schließen und viele schöne Erinnerungen sammeln.

Leni aus der Jgst. 11

Unser Dank geht an Piotr Firfas von Europe Direct Guben, Monika Kujawska-Marszałek von Europe Direct Zielona Góra sowie dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk. Gemeinsam ermöglichten sie die Studienfahrt organisatorisch sowie finanziell, unterstützten uns tatkräftig und standen jederzeit bereit!

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29.05.2026: #YouthInDialogue – Kennenlernspazierung durch Guben und Gubin

2026-06-16T22:32:59+02:0016. Juni 2026|Tags: , , , , , , , |

#YouthInDialogue – Die Vorbereitung läuft!

Die Vorfreude auf die trinationale Jugendbegegnung in Liberec und die Debatte in der Vertretung der Europäischen Kommission in Prag wächst. Im Rahmen eines Vorbereitungstreffens kamen Schülerinnen und Schüler des Pestalozzi-Gymnasiums Guben und des Liceum Ogólnokształcące in Gubin Zespół Szkół Ogólnokształcących w Gubinie zusammen, um sich kennenzulernen, erste Ideen auszutauschen und sich gemeinsam auf die bevorstehenden Diskussionen vorzubereiten.

Bei einem sog. „Walkshop“ durch die Doppelstadt Guben-Gubin standen Fragen im Mittelpunkt, die junge Menschen unmittelbar betreffen:

  • Wie können sie ihre Umgebung aktiv mitgestalten?
  • Welche Rolle spielen Beteiligung, Verantwortung und europäische Zusammenarbeit im Alltag?
  • Wie können gute Ideen ihren Weg von der Diskussion in die Praxis finden?

Besonders wichtig war dabei, dass die Jugendlichen ihre eigenen Perspektiven und Erfahrungen einbringen konnten. Die Ergebnisse des Treffens fließen nun in die weitere Vorbereitung der Begegnung ein.
Die endgültigen Debattenthemen werden gemeinsam mit den Teilnehmenden aus Deutschland, Polen und Tschechien festgelegt. Wir sind gespannt auf die Ideen aller Beteiligten und freuen uns auf inspirierende Tage in Liberec und Prag.

Piotr Firfas

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18.02.26: Podiumsdiskussion des Kinder-und Jugendbeirats zur Bürgermeisterwahl in Guben

2026-04-17T16:23:53+02:0017. April 2026|Tags: , , , , , |

Schülerbericht zur KJB-Podiumsdiskussion der Kandidaten zur Wahl des Bürgermeisters in Guben 2026

Zum Zeitpunkt, als dieser Bericht entstand, fand in unserer Stadt Guben eine Bürgermeisterwahl statt. Dabei traten zwei sehr unterschiedliche Kandidaten gegeneinander an: der amtierende Bürgermeister Fred Mahro (CDU) und sein Herausforderer Steffen Rosenkranz (parteilos). Im Rahmen des Wahlkampfs gab es am 18. Februar 26 eine Podiumsdiskussion, die von Schülerinnen und Schülern der Europaschule sowie unseres Pestalozzi-Gymnasiums besucht wurden. Schon beim Betreten der Veranstaltungshalle war die gespannte Stimmung spürbar. Viele Jugendliche waren neugierig darauf, wie sich die beiden Kandidaten präsentieren würden.

Zu Beginn stellten sich beide Kandidaten und ihre Ziele vor. Fred Mahro sprach viel über Stabilität, Ordnung und die Fortführung seiner bisherigen Arbeit. Er betonte, dass er in den letzten Jahren bereits viel für Guben erreicht habe und diesen Weg konsequent fortsetzen wolle. Dabei wirkte er ruhig und erfahren, teilweise aber auch etwas streng; seine Argumente bezogen sich oft auf traditionelle Werte und bewährte Strukturen. Als Schülerin oder Schüler hatte man manchmal das Gefühl, dass er vor allem die ältere Generation im Blick hat.

Steffen Rosenkranz trat hingegen lockerer auf und sprach immer wieder die Interessen der Jugendlichen an. Er betonte, wie wichtig es sei, junge Menschen stärker in Entscheidungen einzubeziehen und ihnen mehr Möglichkeiten zur Mitgestaltung zu geben. Er nannte etwa bessere Freizeitangebote, modernere Treffpunkte und mehr Mitsprache bei städtischen Projekten. Viele Schülerinnen und Schüler fühlten sich dadurch direkt angesprochen. Es wirkte fast so, als würde er bewusst versuchen, die junge Generation für sich zu gewinnen.

Im Verlauf der Diskussion wurden verschiedene Themen behandelt, etwa die wirtschaftliche Entwicklung Gubens, die Gestaltung der Innenstadt und die Zukunft der Schulen. Während Mahro häufig auf Erfahrung und bewährte Konzepte setzte, brachte Rosenkranz neue Ideen und Veränderungen ins Spiel. Deutlich wurde, dass zwei unterschiedliche Vorstellungen von Stadtentwicklung aufeinandertrafen: Sicherheit und Kontinuität auf der einen Seite, frischer Wind und mehr Beteiligung auf der anderen. Als Zuhörende war es spannend zu beobachten, wie unterschiedlich die Argumente waren. Manchmal redeten die Kandidaten ein wenig aneinander vorbei, und nicht jede Frage wurde ganz konkret beantwortet. Insgesamt blieb die Diskussion aber respektvoll. Für uns Schülerinnen und Schüler war es besonders interessant zu sehen, wie Politik „live“ funktioniert und dass hinter Wahlplakaten echte Menschen mit eigenen Überzeugungen stehen.

Rückblickend war die Podiumsdiskussion eine wichtige Erfahrung. Sie zeigte, dass eine Bürgermeisterwahl nicht nur ein formeller Akt ist, sondern viel mit der Zukunft der eigenen Stadt zu tun hat. Ob am Ende die Erfahrung von Fred Mahro oder die jugendnahen Ideen von Steffen Rosenkranz die Wählerinnen und Wähler überzeugt haben, steht hier nicht zur Entscheidung. Klar wurde jedoch: Das Ergebnis beeinflusst, wie sich Guben in den nächsten Jahren entwickelt, und das betrifft uns Schülerinnen und Schüler direkt.

Yannick und Willi aus der Jahrgangsstufe 11

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28.01.26: Exkursion zum Brandenburger Landtag in Potsdam

2026-06-11T14:21:22+02:001. Februar 2026|Tags: , , , , |

Politik hautnah erleben: Schülerinnen und Schüler nehmen an Plenardebatte teil

Die Klassen 10.1 und 10.2 unternahmen am 28.01.2026 einen interessanten Ausflug zum Landtag Brandenburg in Potsdam. Vor Ort erhielten wir einen Einblick in die Landespolitik und durften an einer Plenardebatte teilnehmen. Besonders spannend war es zu beobachten, wie die Abgeordneten aktuelle Themen diskutierten und darüber abstimmten.

Im Anschluss hatten wir die Gelegenheit, uns mit drei Abgeordneten der Parteien CDU, SPD und BSW auszutauschen. Sie beantworteten unsere Fragen und berichteten anschaulich aus ihrem politischen Alltag.

Zum Abschluss des Tages blieb noch etwas Freizeit, die wir rund um den Potsdamer Hauptbahnhof verbrachten. Insgesamt war es ein sehr spannender und informativer Tag, der uns Politik auf anschauliche Weise nähergebracht hat.

Jan, Schüler der Klasse 10.2

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19.06.2025: Exkursion ins politische Herz Brandenburgs

2025-06-30T13:59:18+02:0027. Juni 2025|Tags: , , , , , |

Ein Blick hinter die Kulissen des Landtages in Potsdam

Am Donnerstag, den 19. Juni 2025, besuchten wir mit dem gesamten zehnten Jahrgang unserer Schule den Landtag Brandenburg in Potsdam. Nach der Ankunft erhielten wir eine interessante Einführung in die Aufgaben und Arbeitsweisen des Landtages. Dabei wurden uns unter anderem die Abläufe der Plenarsitzungen sowie die Verhaltensregeln im Parlament erläutert.

Im Anschluss durften wir einen Teil der laufenden Plenarsitzung mitverfolgen, in der über Haushalt und Finanzen diskutiert wurde. So konnten wir miterleben, wie die Abgeordneten über verschiedene Gesetzesvorschläge abstimmten. Ein besonderes Highlight war die anschließende Fragerunde mit Abgeordneten verschiedener Parteien. Hier hatten wir die Gelegenheit, unsere Fragen zur politischen Arbeit zu stellen und interessante Einblicke in den Alltag eines Landtagsmitglieds zu gewinnen.

Anton (Klasse 10)

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18.09.2024 Juniorwahl

2024-11-26T14:16:40+01:0018. September 2024|Tags: , |

Die Juniorwahl gab den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 7-10 die Möglichkeit, sich einmal mit dem Prozedere einer Wahl zu beschäftigen. Im Fachunterricht pB konnten sie sich bereits mit Parteien und der Bedeutung der Landtagswahl auseinandersetzen, so dass der Gang zur Wahlurne gut vorbereitet war. Die Ergebnisse wurden intern veröffentlicht und den tatsächlichen Ergebnissen gegenübergestellt, so dass damit im Unterricht weitergearbeitet werden konnte.

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