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20.06.2024: Grenzenlos – Austausch zwischen Guben und Zielona Góra

2025-10-12T19:22:58+02:0012. Oktober 2025|Tags: , , , , , , |

Deutsch-polnisches Treffen in Guben, Lübben und Dresden

Vom 11. bis zum 13. Juni. 2024 unternahm unsere Klasse 8.2 mit unseren Partnerschülerinnen und -schülern aus der Grundschule 2 und Grundschule 13 in Zielona Góra ein Treffen in Guben. Am Ankunftstag bereiteten wir zum Empfang ein gemeinsames Frühstück in der Cafeteria des Pestalozzi-Gymnasium vor. Danach fuhren wir mit dem Zug nach Lübben, wo wir uns im Kletterwald bis zum späten Nachmittag vergnügten. Der Tag endete als Grillabend in Grießen. Dort haben wir alle zusammen gegessen. Abschließend haben unsere Gästen uns die Annemarie-Polka und wir ihnen den Tanz Belgijka beigebracht.

Am Mittwoch trafen wir uns alle auf dem Bahnhof und fuhren nach Dresden. Hier unternahmen wir eine Stadtführung und bewunderten die historischen Bauten wie den Zwinger, den Fürstenzug aus Meißener Porzellan und die Frauenkirche. Dabei erfuhren wir von der gemeinsamen Geschichte Polens und Sachsen, da Kurfürst August der Starke auch König von Polen war. Danach hatten wir Freizeit und konnten einkaufen gehen, ehe wir alle müde nach Hause gefahren sind.

Zum Abschied wurde am Donnerstag in der Turnhalle unseres Gymnasiums gefeiert und gemeinsam viel getanzt. Dann nahmen wir Abschied und unsere Gäste fuhren nach Hause. Es waren ereignisreiche Tage und wir haben viele neue Kontakte zu unseren Partnerschülerinnen und -schülern geknüpft.

Wir danken herzlich der Euroregion Spree-Neiße und der Europäischen Union für die finanzielle und organisatorische Unterstützung des Jugendaustausches!

Schülerinnen und Schüler der Klasse 8.2

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22. – 26.09.25: Projektewoche der 7.1

2025-12-01T12:32:47+01:0030. September 2025|Tags: , , , , |

In der Projektewoche haben die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen an verschiedenen spannenden Aktionen und Exkursionen teilgenommen. Im folgenden Beitrag schildern Schülerinnen und Schüler der 7.1 ihre Eindrücke.

Montag: Der Tag im Comet
Am Montag, den 22. September, gingen wie gemeinsam in den Jugendclub Comet. Wir konnten uns aussuchen, ob wir uns gemeinsam als Klasse in der Schule treffen und dort hingehen oder ob unsere Eltern uns dorthin bringen. Die Klasse 7.3 war auch dabei.

Nachdem alle im Comet angekommen waren, wurden die beiden Klassen in drei gemischte Gruppen geteilt. Wir hatten uns in einen Kreis gestellt und ein paar Spiele gespielt, um uns gegenseitig besser kennenzulernen. Anschließend konnten wir uns im Jugendclub frei bewegen und verschiedene Spiele spielen. Manche spielten Fußball oder Volleyball, andere spielten Kartenspiele.

Etwa eine Stunde später gab es Pizza zum Mittagessen, etwa sechs oder sieben große Bleche, sodass genug für alle da war. Danach konnten wir noch ein bisschen spielen und gingen dann mit den Lehrkräften zurück zur Schule und von dort nach Hause. Und so schnell ging der Tag auch schon zu Ende!

Kylian

Donnerstag: Erstellen einer PowerPoint-Präsentation
Am Donnerstag, den 25. September, handelte unser Projekttag davon, wie man eine Präsentation mit dem Programm PowerPoint erstellt. Wer wollte, durfte sein Tablet oder seinen Laptop von Zuhause mitbringen. Am Anfang gab es bei einigen Probleme, das Programm Office 365 zu öffnen, da es noch nicht bei allen freigeschalten war. Wir erhielten die Aufgabe, über das Thema „Mobbing“ und „Über mich selbst“ eine Präsentation zu erstellen. Wir haben uns zuerst ein Video zum Thema Mobbing angeschaut und die im Video gezeigten Situationen nachgestellt. Und dann legte jeder mit seiner Präsentation los. Im Laufe des Vormittags wurde jeder Schüler zu einem Lesetest aus dem Klassenraum geholt. Am Ende des Tages durften wir noch unsere selbst mitgebrachten Bücher lesen. Wir haben dabei viel Neues gelernt!

Martha

Freitag: Gemeinsames Frühstück und Abschluss der Woche
Am Freitag, den 26. September, haben wir uns um 08:00 Uhr getroffen und dann gemeinsam gefrühstückt. Jeder hatte etwas mitgbracht: Es gab Croissants, Brötchen, Obst, Saft und noch vieles mehr. Das hat uns so sehr gefallen, dass wir am liebsten jeden Freitag gemeinsam frühstücken würden. Danach haben wir an unseren Powerpoints weitergearbeitet, die wir am Vortag begonnen hatten. Nach der großen Hofpause haben viele ihre Präsentationen vorgestellt. Darin sollten wir über uns selbst und über Mobbing berichten. Die Berichte waren alle sehr spannend. Am Ende hatten wir noch etwa 20 Minuten Zeit. In dieser Zeit sollten wir Regeln für das Miteinander in unserer Klasse aufschreiben und gestalten. In der anschließenden AO-Stunde haben wir damit weitergemacht. Das haben wir in Gruppen gemacht. Die besten Regeln, auf die sich alle einigen konnten, wurden aufgehängt. Insgesamt hat uns der letzte Tag sehr gefallen. Um 13:40 Uhr war dann Schluss!

Wir alle fanden die Projektewoche sehr schön!

Merle

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22. – 26.09.25: Projektewoche der 11er (bio)

2025-12-01T12:33:14+01:0030. September 2025|Tags: , , , , , |

Fünf Tage voller Bewegung, Begegnungen und besonderer Momente

Die Projektwoche der Jahrgangsstufe 11 am Pestalozzi-Gymnasium in Guben war geprägt von Vielfalt, Bewegung, spannenden Begegnungen und vielen neuen Eindrücken. Die Schülerinnen und Schüler erlebten eine Woche, die Sport, Geschichte, Kultur und praktische Informationen für ihre Zukunft auf lebendige Weise miteinander verband.
Der Montag startete sportlich mit einem abwechslungsreichen Sporttag in der Turnhalle. Zur Auswahl standen Tischtennis, Basketball, Badminton und sogar tanzen. Parallel dazu wurde ein Volleyballturnier ausgetragen, das für viel Begeisterung und Teamgeist sorgte. Nach den sportlichen Wettkämpfen konnten sich alle bei selbstgebackenen Kuchen stärken. Die lockere Atmosphäre bot viele Gelegenheiten zum Austausch und zur Stärkung des Zusammenhalts.

Der Dienstag stand ganz im Zeichen der Bewegung an der frischen Luft. Mit ihren Fahrrädern machten sich die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den Lehrkräften auf den Weg nach Ratzdorf. Bei strahlendem Sonnenschein vergingen die über 42 Kilometer – eine Marathonstrecke auf zwei Rädern – wie im Flug. Vor Ort blieb Zeit für ein Picknick, Gespräche, Spiele auf dem Spielplatz sowie einen kurzen Abstecher zu dem Punkt, an dem die Neiße in die Oder mündet. Diese Tour verband sportliche Leistung mit Naturerlebnis und Teamspirit.

Der Mittwoch begann mit einem Vortrag eines Vertreters der Agentur für Arbeit in Cottbus. Im Mittelpunkt standen Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten nach dem Abitur sowie wichtige Fristen für Bewerbungen. Danach ging es weiter in die Gubener Chemiehalle, wo die Klasse beim Kegeln viel Spaß hatte. Die Mischung aus sportlichem Ehrgeiz und lockerer Stimmung machte den Tag zu einem besonderen Erlebnis.

Der Donnerstag widmete sich der Geschichte und Kultur der Doppelstadt Guben/Gubin. Beim Europäischen Spaziergang erfuhren die Jugendlichen Spannendes über die Familie Wilke und die wechselvolle Nutzung historischer Gebäude. Fachkundig begleitet wurden sie dabei von Frau Schemeinda vom Stadtmuseum und Herrn Firfas von der Deutsch-Polnischen Euroregion Spree-Neiße-Bober. Anschließend überquerte die Gruppe die Neiße über die Stadtbrücke und stieg auf den Turm an den Ruinen der Gubiner Stadtpfarrkirche – mit beeindruckendem Ausblick auf die Stadt. Der Weg führte weiter durch die Piastowskastraße mit Stationen am Rathaus, an der Musikschule und Liceum. Im Stadt- und Industriemuseum testeten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen mit einem Quiz zur traditionsreichen Hutherstellung. Den Abschluss des Tages bildete ein Workshop in der Stadtbibliothek, der Einblicke in die Anfertigung einer Seminararbeit, den Umgang mit Quellen sowie in die Entwicklung von Medienkompetenzen gab.

Der Freitag rundete die Woche mit dem Workshop „Liebesleben’’ im Jugendclub Comet ab. Themen wie Liebe, Körper und Gefühle, verschiedene Beziehungsformen, aber auch der sichere Umgang mit Medien standen dabei im Mittelpunkt. Die Jugendlichen erhielten zudem Informationen zu Schutzmöglichkeiten vor sexuell übertragbaren Krankheiten und setzten sich mit Fragen rund um queere Identitäten auseinander. Durch interaktive Aufgaben, Diskussionen und Reflexionsrunden entstand eine offene Atmosphäre, die Gespräche über sensible Themen erleichterte.

Die Projektwoche 2025 zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig Lernen sein kann: sportlich, historisch, kulturell und alltagsnah zugleich. Für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 war es eine Woche voller neuer Erfahrungen, die nicht nur Wissen vermittelte, sondern auch den Klassenzusammenhalt stärkte und viele unvergessliche Erinnerungen hinterließ.

Antonina F., Schülerin der Jgst. 11

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23.07.2025: Feierliches Schuljahresende am Pestalozzi-Gymnasium Guben

2025-09-18T09:36:41+02:0021. August 2025|Tags: , , , |

Rückblick auf ein langes Schuljahr voller Höhepunkte

Am 23.07.2025 endete in Brandenburg das Schuljahr und so erhielten auch die Schülerinnen und Schüler unserer Schule ihre Endjahreszeugnisse. Beim feierlichen Schulmeeting, wegen des Wetters in der Turnhalle, würdigte unsere Schulleiterin Ilka Scheffel die Höhepunkte des Schuljahres und die Leistungen aller in diesem langen Schuljahr. Besonderer Höhepunkt waren die Auszeichnungen der Besten im Englischwettbewerb „Big Challenge“, der Sieger des Schulsportfestes sowie der besten Zeugnisse der Schule. Alle Schülerinnen und Schüler, die das Schuljahr mit einem Ergebnis besser gleich 1,5 abgeschlossen haben, wurden durch den Förderverein der Schule und in diesem Jahr vom Gubener Bürgermeister Fred Mahro für ihre sehr guten schulischen Leistungen geehrt. Wir danken der Schulgemeinschaft für ein erfolgreiches Schuljahr 2024/2025, wünschen allen schöne sowie erholsame Sommerferien und freuen uns auf ein Wiedersehen am 08.09.2025 zum Schuljahreseröffnungsmeeting.

Fotos: Stadt Guben, Krzysztof Zdobylak

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02.07.2025: Stadtentwicklung in Guben-Gubin

2025-09-18T09:46:36+02:0022. Juli 2025|Tags: , , , |

Grenzen überwinden – wie EU-Förderung unsere Doppelstadt verändert

Am Mittwoch, dem 2. Juli 2025, wurde die Jahrgangsstufe 11 vom Stadt- und Industriemuseum Guben sowie der Euroregion Spree-Neiße-Bober zu einem besonderen Stadtrundgang eingeladen. Unter der Leitung von Vincent Birkenhagen und Piotr Firfas haben wir beide Seiten unserer Doppelstadt – Guben und Gubin – erkundet.

Herr Birkenhagen hat uns spannende Einblicke in die Geschichte der Stadt gegeben, während Herr Firfas uns viel über aktuelle Stadtentwicklungsprojekte und die Rolle der EU-Fördermittel erzählt hat. Besonders interessant war, wie sehr sich die Unterstützung der EU auf die Region auswirkt – von Infrastruktur bis hin zu kulturellen Projekten.

Anschließend wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe besuchte das Stadt- und Industriemuseum, wo wir eine Ausstellung zur Stadt- und Industriegeschichte besichtigten und dabei ein kleines Quiz lösen konnten. Die andere Gruppe war im Büro der Euroregion zu Gast und erhielt dort einen Vortrag über deren Arbeit und Ziele. Danach wurde gewechselt.

Wir bedanken uns herzlich bei den Organisatorinnen und Organisatoren für diesen abwechslungsreichen und lehrreichen Tag. Es war spannend zu sehen, wie sich unsere Stadt im europäischen Kontext entwickelt – und welche Chancen die EU für unsere Region bietet.

Rafael (Jahrgangsstufe 11)

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03.07.2025: Physik trifft Kino – Exkursion nach Cottbus

2025-07-15T18:35:08+02:0015. Juli 2025|Tags: , , , , , |

Marie Curie und die Strahlkraft der Wissenschaft

Donnerstag, der 3. Juli 2025 – ein Tag voller Wissenschaft, Geschichte und spannender Eindrücke. Die Jahrgangsstufe 10 des Pestalozzi-Gymnasiums besuchte im Rahmen einer Physikexkursion das Obenkino in Cottbus. Auf dem Programm stand der Film „Marie Curie – Elemente des Lebens“, der eindrucksvoll das Leben der weltberühmten Physikerin und Chemikerin Marie Curie darstellt.

Der Film begann mit einer Szene, in der Marie und Pierre Curie im Labor eine leuchtende Substanz untersuchen – Radiumchlorid. Im dunklen Licht sieht man das Präparat schwach leuchten. Diese Szene verweist auf das Phänomen der Radioaktivität, das Marie Curie mitentdeckte. Die leuchtende Erscheinung wird durch ionisierende Strahlung verursacht, die Elektronen aus Atomen schlägt – was chemische Verbindungen wie Zinksulfid oder Bariumplatinocyanid zum Leuchten bringt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts faszinierte diese Leuchtkraft die Wissenschaft – ohne dass man damals wusste, wie gefährlich sie wirklich war.

Eine zentrale Szene zeigt Marie, wie sie tagelang Pechblende verarbeitet – ein schwarzes Mineral. Mit einfachsten Mitteln filtert sie verschiedene Stoffe heraus. Das dauert Monate. In einer entscheidenden Szene erkennt sie, dass es in der Pechblende Elemente geben muss, die stärker strahlen als Uran. Hier entdeckt sie zwei neue chemische Elemente:

  • Polonium (benannt nach ihrem Heimatland Polen)
  • Radium (vom lateinischen „radius“ = Strahl)

Beide Stoffe senden α-, β- und γ-Strahlung aus. Diese Strahlung kann:

  • Atome ionisieren (physikalisch),
  • chemische Bindungen zerstören (chemisch),
  • und biologische Zellen schädigen (biologisch – das erkannte man allerdings erst später).

Der Film zeigt auch, wie Marie Curie sich in einer von Männern dominierten Wissenschaftswelt behaupten musste. Eine eindrucksvolle Szene zeigt, wie sie bei einem Vortrag vor der Akademie der Wissenschaften abgelehnt wird – obwohl ihre Entdeckung bahnbrechend ist. Ihre Argumentation stützt sich auf die Messung der Ionisationsfähigkeit der Strahlung, die sie mit einem von Pierre entwickelten Elektroskop nachwies – einem Gerät, das elektrische Ladung sichtbar macht, die durch Strahlung entsteht.

In einer späteren Szene sieht man Marie erschöpft und krank – ein stiller Hinweis auf die gesundheitlichen Folgen des dauernden Kontakts mit radioaktiven Stoffen. Heute wissen wir: Die Strahlung kann Zellen im Körper ionisieren und DNA schädigen – was zu Krebs oder anderen Strahlenschäden führen kann. Diese Erkenntnisse sind heute Grundlage für den Strahlenschutz.

Nach dem Film hatten wir noch etwas Freizeit in Cottbus, bevor es zurück nach Guben ging. Doch viele von uns behielten eine Frage im Kopf: Wie viele Entdeckungen in der Wissenschaft fordern Opfer? Und wie weit darf man für die Wahrheit gehen?

Fazit:
Die Exkursion war mehr als nur ein Kinobesuch – sie war ein lebendiger Ausflug in die Geschichte der Wissenschaft. Marie Curie hat nicht nur zwei neue Elemente entdeckt, sondern auch gezeigt, wie Mut, Ausdauer und Neugier die Welt verändern können.

Ein besonderer Dank geht an die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer – und an Marie Curie, deren Lebenswerk heute noch leuchtet. Ganz wortwörtlich.

Dajana (Klasse 10.3)

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26.06.2025: Besuch im Schülerlabor Cottbus

2025-07-15T18:37:23+02:0015. Juli 2025|Tags: , , , , , |

Physik zum Anfassen – Klasse 8.1 experimentiert mit Kälte und Hitze

Am Donnerstag, den 26. Juni, besuchten die Klassen 8.1 und 8.2 das Schülerlabor der Uni Lausitz in Cottbus am Steenbeck-Gymnasium. Wir, die 8.1, waren im Physikbereich des Labors. Dort lernten wir viel Neues und experimentierten mit dem Peltier-Element (Temperaturdifferenzsensor nach Jean Peltier, 1834).

Im ersten Experiment haben wir mit dem Temperaturunterschied zwischen einem auf -30 Grad Celsius gekühlten Eiswürfel und heißem Wasser einen kleinen Propeller angetrieben. Im zweiten Experiment schlossen wir das Peltier-Element an eine Spannungsquelle an. Dadurch wurde eine Seite sehr heiß und die andere so kalt, dass wir einen kleinen „Eisberg“ durch Auftröpfeln von Wasser darauf errichten konnten.

Im Physikraum waren auch andere interessante Experimente und Geräte aufgestellt, die wir uns nach dem Experimentieren anschauen durften. In der Mittagspause konnten wir in die Cafeteria des Gymnasiums gehen.

Das Highlight am Ende war, als der Physiklehrer flüssigen Stickstoff ins Wasser gab und es wie ein „Wasserfall“ vom Tisch lief. Die „Umgebung“ wurde dadurch angenehm kühl – das war bei den heißen Temperaturen draußen sehr erfrischend, denn die Hitze machte es uns schon schwer, uns zu konzentrieren.

Alles in allem fanden wir den Besuch im Schülerlabor sehr interessant. Wir lernten viel Neues, die Aufgaben waren nicht zu schwer, und das Experimentieren hat Spaß gemacht. Einem weiteren Besuch dort in der neunten Klasse wären wir auf jeden Fall nicht abgeneigt.

Lara und Luci (Klasse 8.1)

Unsere selbst gemachte Wunderkerze – Klasse 8.2 wird kreativ mit Chemie

Am 26. Juni fuhren wir mit einem Reisebus in das Schülerlabor nach Cottbus. Dort stellten wir mithilfe von Herrn Dr. Kleinwächter von der BTU Cottbus unsere eigene Wunderkerze her. Er begleitete uns in den Chemieraum und zeigte uns mit verschiedenen Experimenten den Prozess der Herstellung.

Am Anfang der Tour wurden uns verschiedene Chemikalien und Geräte vorgestellt, die auch in unserem Alltag vorkommen. Danach wurden wir in Paare eingeteilt und begannen mit dem Experiment. Wir mischten verschiedene Chemikalien, und zum Schluss klebten wir die entstandene Masse an einen Metallstab – fertig war unsere Wunderkerze!

Es war sehr abwechslungsreich und hat viel Spaß gemacht.

Schülerinnen und Schüler der Klasse 8.2

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09.07.2025: Unterrichtsgang zum jüdischen Friedhof und zu Stolpersteinen in Guben

2025-07-15T18:34:35+02:0015. Juli 2025|Tags: , , , , |

Unterwegs auf den Spuren jüdischen Lebens in Guben: Geschichte vor Ort erleben

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts unternahmen die Schülerinnen und Schüler der 10.3 unter Leitung von Herrn Kochan einen Unterrichtsgang zum jüdischen Friedhof sowie zu mehreren Stolpersteinen in Guben. Vor Ort informierten sie sich über das jüdische Leben in der Stadt, das Schicksal einzelner Familien während der NS-Zeit und die Bedeutung des Erinnerns, wobei Pfarrer Domke interessante Einblicke in die Stadtgeschichte geben konnte. Der Rundgang bot damit eindrucksvolle Kenntnisse in die lokale Geschichte und förderte das historische Bewusstsein sowie das respektvolle Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Das Projekt wurde abgerundet durch das Erstellen von Friedensbäumen, die zum Nachdenken anregten über eigene Wünsche an die Zukunft und die Gesellschaft, in der wir leben wollen.

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21.05.2025: Kreative Begegnungen ohne Grenzen

2025-07-10T15:40:16+02:0010. Juli 2025|Tags: , , , , , , , |

Jugendliche aus Polen und Deutschland entdecken künstlerische Horizonte

Der Mai 2025 stand ganz im Zeichen der Kunst, Inspiration und deutsch-polnischen Zusammenarbeit. Im Rahmen des Projekts „Kreative Horizonte – künstlerische Grenzregion“ fanden zwei Kunst-Pleinairs statt, bei denen Jugendliche aus Polen und Deutschland gemeinsam künstlerisch tätig wurden.

Am 7. Mai trafen sich die jungen Künstlerinnen und Künstler im malerischen Neuzelle, wo das Kloster und seine Umgebung einen idealen Raum für Konzentration und kreative Erkundung boten. Ausgestattet mit Bleistiften und Kameras hielten die Schülerinnen und Schüler Details der Architektur und die besondere Atmosphäre des Ortes fest. Am 21. Mai setzten die Teilnehmenden ihre künstlerische Reise im ruhigen Gębice fort. Die Stille des historischen Kirchengebäudes, das Zwitschern der Vögel und die umgebende Natur boten die perfekte Kulisse für grafische Arbeiten und Fotografien. Jeder Schatten, jeder Lichtstrahl und jede Struktur wurde zum Teil des künstlerischen Ausdrucks.

An beiden Pleinairs nahmen Schülerinnen und Schüler folgender Schulen teil: aus Polen die SP Nr. 3 Gubin, das LO Gubin, das ZSLiT Gubin sowie das ZSP Krosno Odrzańskie; aus Deutschland das Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium Forst, das Pestalozzi-Gymnasium Guben und das Freie Gymnasium im Stift Neuzelle. Das Projekt förderte nicht nur die künstlerischen Fähigkeiten der Jugendlichen, sondern stärkte auch die interkulturellen Beziehungen und das gemeinsame Entdecken des Kulturerbes der Grenzregion.

Den Abschluss des Projekts bildet eine Ausstellung, in der die während der beiden Pleinairs entstandenen Fotografien und Grafiken präsentiert werden. Zusätzlich entsteht ein Projektalbum, das diese besondere Zusammenarbeit dokumentiert.

Das Projekt wird im Rahmen des Kleinprojektefonds der Euroregion Spree–Neiße–Bober – Interreg VI A Programm Brandenburg–Polen 2021–2027 – mit Unterstützung der Europäischen Union gefördert.

Kuc

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09.05.2025: Exkursion im Rahmen der Beruflichen Orientierung ins alte Chemifaserwerk Guben

2025-07-10T15:39:51+02:0010. Juli 2025|Tags: , , , , , |

Wertvolle Einblicke in die Industrie am Standort Grupa Azoty Guben

Im Rahmen unseres BO-Unterrichts (Berufliche Orientierung) haben wir, die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10, am 9. Mai 2025 eine spannende Exkursion in das Industriegebiet des Chemiefaserwerks Guben (heute Grupa Azoty GmbH) unternommen.

Nach der Ankunft wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe bekam eine ausführliche Führung durch die Anlage. Wir konnten verschiedene wichtige Bereiche der Produktion besichtigen und erfuhren dabei anschaulich, wie die dort hergestellten Produkte entstehen und eingesetzt werden. Besonders beeindruckend war, wie gut durchdacht und präzise die Abläufe in so einem großen Industrieunternehmen organisiert sind.

Die zweite Gruppe nahm in der Zwischenzeit an einer Präsentation teil. Dort haben wir mehr über die Geschichte des Unternehmens, seine Produkte und die Bedeutung des Standorts für die Region erfahren. Die Präsentation war verständlich aufgebaut und sehr informativ.

Was uns besonders gefallen hat: Wir durften jederzeit Fragen stellen – egal ob während der Führung oder bei der Präsentation – und bekamen immer freundliche und ausführliche Antworten.

Insgesamt war der Ausflug nicht nur lehrreich, sondern auch eine tolle Gelegenheit, berufliche Perspektiven kennenzulernen und hinter die Kulissen eines großen Industriebetriebs zu schauen. Vielen Dank an das Team von Grupa Azoty und unsere begleitenden Lehrkräfte für diesen interessanten Tag!

Dajana (Klasse 10)

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